Folgen von „Friederike“

Einige Wanderwege im Harz durch Sturmschäden gesperrt

Winterwetter im Harz
Niedersachsen, Braunlage: Ski- und Snowboardfahrer fahren auf dem Wurmberg im Oberharz einen Abhang vor der Kulisse des Brockens hinunter
Foto: Swen Pförtner/dpa

Im Harz sind derzeit mehrere Wanderwege für Urlauber nicht begehbar. Das Sturmtief «Friederike» hat dort Schäden hinterlassen. Doch auch auf freigegebenen Wegen sollten Wanderer besonders vorsichtig sein.

Auch der Harzer-Hexen-Stieg ist derzeit nicht durchgängig begehbar. Die Harzklub-Zweigvereine raten von Wanderungen auf Abschnitten in den Bereichen Hasselfelde, Königshütte, Rübeland und Trautenstein ab.

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Auf allen Wegen Gefahr durch runterfallende Äste

Auf dem Harzer-Hexen-Stieg können Wanderer normalerweise den Harz durchqueren. Die 97 Kilometer lange Hauptstrecke verläuft von West nach Ost über Osterode, Lerbach, Buntenbock, Altenau, Torfhaus, den Brocken, Drei-Annen-Hohne, Königshütte, Altenbrak und das Bodetal.

Wanderer sollten derzeit auf allen Wegen vorsichtig sein – weiterhin könnten Äste herunterfallen. Die Beseitigung aller Schäden kann nach Angaben der Harzklub-Zweigvereine bis zu einem Vierteljahr dauern.

„Friederike“ war Mitte Januar über Teile Deutschlands hinweggefegt. Auf dem Brocken im Harz waren laut dem Deutschen Wetterdienst dabei in der Spitze Orkanböen von 203 Stundenkilometer gemessen worden.

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