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Bis 44 Grad

Hitzewelle in Griechenland – was Urlauber beachten sollten

Während in Deutschland heftige Unwetter Chaos verursachen, kämpft der südöstlichen Teil Europas mit Extrem-Temperaturen. Urlauber sollten ihre Aktivitäten anpassen.

Die seit zehn Tagen andauernde Hitzewelle in Griechenland könnte am Donnerstag (1. Juli) einen erneuten Höhepunkt mit Temperaturen von bis zu 44 Grad erreichen. Vielerorts zeigten in den
vergangenen Tagen die Thermometer bereits Werte um die 40 Grad an.

Hitzewelle nicht nur in Griechenland

Betroffen sind vor allem Regionen der Halbinsel Peloponnes im Süden des Landes, wie das griechische Wetteramt mitteilte. Eine Hitzewelle sucht auch die Mittelmeerinsel Zypern heim. Dort lagen die Temperaturen nach Angaben des Wetteramts seit Tagen um die 40 Grad.

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Sogar nachts herrschen hohe Temperaturen um die 30 Grad. Dies sei sehr gefährlich, weil der Körper sich nicht von der Hitze des Tages erholen könne, wurden Ärzte wiederholt in griechischen Medien zitiert. Mediziner und Meteorologen warnten vor unnötiger Bewegung und Arbeit im Freien. Dies gelte besonders für ältere Menschen und Kinder. Zudem sollen die Menschen weite und helle Baumwollkleidung tragen, viel Wasser trinken und keinen Alkohol oder zuckerhaltige
Getränke.

Extrem-Hitze in Kanada und den USA

Noch dramatischer ist die Lage allerdings im Westen von Kanada. Dort gibt es Temperaturen nur knapp unter der 50-Grad-Marke. Einen „Allzeit-Temperaturrekord“ meldete die die örtliche Wetterbehörde von Lytton (Provinz British Columbia) auf Twitter, wie die Deutsche Presse-Agentur dpa berichtet. Kanadische Medien berichten von vielen Todesfälle aufgrund der extremen Hitze. Seit Freitag seien laut dem TV-Sender CBC in der Provinz British Columbia mehr als 100 plötzliche Todesfälle bei der Polizei gemeldet worden. Eine Entspannung der Lage ist in den kommenden Tagen nicht zu erwarten.

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Auch aus dem Nordwesten der USA wurde von Hitzetoten berichtet. Im Bundesstaat Washington starben den Behörden zufolge drei Männer zu Hause an einem Hitzschlag, aus Oregon wurden ebenfalls drei Tote gemeldet.

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Den Küstenregionen brachte eine frische Brise vom Pazifik inzwischen eine merkliche Abkühlung. Aber östlich des Kaskadengebirges in Oregon und Washington hielt das außergewöhnlich heiße Wetter an, die Warnungen vor übermäßiger Hitze blieben in Kraft. In Salem, der Hauptstadt von Oregon, wurde in den vergangenen Tagen mit 47,2 Grad Celsius die höchste Temperatur seit Beginn der Aufzeichnungen in den 1890er Jahren gemessen. Der US-Wetterdienst sagte auch für den Rest der Woche weitere Hitze in den Bundesstaaten Idaho und Montana voraus.

Experten zufolge stehen die Hitzewellen, die in diesem Jahr über Teile der Vereinigten Staaten hereingebrochen sind, nicht direkt mit dem Klimawandel in Verbindung. Aber ungewöhnliche Wetterphänomene könnten angesichts der steigenden globalen Temperaturen häufiger auftreten, sagte Meteorologe Eric Schoening vom US-Wetterdienst.

Mit Material von dpa und Reuters

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