Ein halbes Jahr lang!

ICE zwischen Hannover und Göttingen braucht bis zu 45 Minuten länger

ICE Strecke Hannover - Göttingen
Bis zum 14. Dezember werden auf der Strecke Göttingen-Hannover Gleise, Weichen, Schwellen und Schotter erneuert. Fahrgäste müssen mit längeren Fahrzeiten rechnen.
Foto: Julian Stratenschulte

Knapp 30 Jahre nach dem Start steht die Sanierung der ersten beiden Schnellfahrstrecken der Deutschen Bahn an. Jetzt laufen die Arbeiten zwischen Hannover und Göttingen. Bis kurz vor Weihnachten sind ICE 30 bis 45 Minuten länger unterwegs.

Die Deutsche Bahn hat mit der Sanierung der ICE-Strecke Hannover-Göttingen begonnen, was für Reisende in den kommenden sechs Monaten längere Fahrzeiten bedeutet.

Komplettsanierung dauert bis 2023

Die Arbeiten sind der Auftakt einer kompletten Sanierung der Schnellstrecken Hannover-Würzburg und Mannheim-Stuttgart, die knapp 30 Jahre nach der Inbetriebnahme in Etappen bis 2023 vorgenommen wird. Für die Arbeiten von Hannover bis Göttingen hat die Bahn 175 Millionen Euro veranschlagt. Rund 140 Kilometer Gleise, 47 Weichen, 243.000 Schwellen und 405.000 Tonnen Schotter sind erforderlich. Außerdem werden neun Tunnel und acht Talbrücken sowie die Oberleitung saniert.

So setzen Sie Ihre Ansprüche bei Zugverspätungen durch

Auf die Sanierung der Verbindung Hannover-Göttingen folgt die Strecke Mannheim-Stuttgart, die vom 10. April bis 31. Oktober 2020 nicht befahrbar sein wird. Der Abschnitt Göttingen-Kassel wird von April bis Juli 2021 unterbrochen. Dann kommt im Jahr 2022 die Trasse Fulda-Würzburg dran und schließlich 2023 der Gleisstrang von Kassel nach Fulda.