Weniger Werbung, mehr Verbote

So soll der Sauftourismus auf Mallorca eingedämmt werden

Partyinsel Mallorca
Mit schärferen Auflagen will Mallorca von diesem Sommer an den berühmt-berüchtigten Sauftourismus an der Playa de Palma eindämmen.
Foto: Foto: Jens Kalaene

Mallorca will den Sauftourismus künftig stärker in seine Schranken weisen, denn Anwohner beklagen sich seit Jahren über den Lärm und die Exzesse der Partyhorden. Die Straßen um den Ballermann wurden zu Gebieten von besonderem touristischem Interesse erklärt.

Mit schärferen Auflagen will Mallorca von diesem Sommer an den berühmt-berüchtigten Sauftourismus an der Playa de Palma eindämmen.

Alkohol wird von der Straße verbannt

Wodka, Alkopops, Bier & Co dürfen also nicht mehr – wie bisher üblich – auf dem oft gleich an die Partylokale angrenzenden Bürgersteig konsumiert werden. Bei Verstößen drohen hohe Geldstrafen von bis zu 3000 Euro. Anwohner beklagen sich seit Jahren über Lärm und Trink-Exzesse im öffentlichen Raum.

Anzeige: 3 Tage im 4*-Hotel am Gardasee inkl. Frühstück, Seeblick, WLAN & Extras ab 139€ p.Z.

Um die strengeren Normen durchzusetzen, wurden die Straßen rund um den gerade bei Deutschen beliebten Ballermann kurzerhand zu „Zonas de Especial Interés Turístico“ (Gebiete von besonderem touristischen Interesse) erklärt, berichteten Medien auf der Baleareninsel unter Berufung auf eine Mitteilung der Stadtverwaltung. Auch andere Teile der mallorquinischen Hauptstadt werden laut „Mallorca Zeitung“ in die Maßnahme einbezogen.

Übrigens: Es gibt noch mehr Änderungen!

7 Dinge, die sich 2019 für Mallorca-Urlauber ändern

Keine Werbung mehr für „Happy Hour“

Zudem würden an der gesamten Playa de Palma nicht nur Werbung für Alkohol, sondern auch Sonderaktionen wie die „Happy Hour“ verboten, wenn starke Drinks zu Dumpingpreisen verschleudert werden, zitierte das Blatt Stadträtin Angélica Pastor. Die Normen gelten während der Mallorca-Hauptsaison von April bis September.