Künstliche Welle

In dieser deutschen Shopping-Mall kann man jetzt surfen

Wer gerne auf Wellen reitet, aber nicht am Meer wohnt, hat neuerdings in Osnabrück die Möglichkeit, seine Leidenschaft auszuüben: Mitten in der Stadt kann man hier surfen.

In Osnabrück hat Anfang März eine Shopping-Mall eröffnet, die besonders Sportfans begeistern dürfte: das L&T Sporthaus. Auf fünf Etagen können bewegungsfreudige Menschen hier die verschiedensten Sportarten ausprobieren, Sportaccessoires jeglicher Art kaufen und trainieren. Und eine Attraktion ist der ganze Stolz des Projekts: ein Wellenbad, in dem man surfen kann.

Surfen mitten in der Stadt

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Hasewelle Osnabrück

Jung und alt – solange körperlich fit – können auf der Hasewelle auch fernab des Meeres surfen
Foto: L&T Hasewelle

Das kostet der Surfspaß

Einzeltickets für ein 45-minütiges Surferlebnis kosten pro Person 34 Euro (Kinder zwischen 8 und 14 Jahren zahlen 29 Euro), heißt es auf der Website der Shopping-Mall. Dabei nutzt man das Becken als Gruppe von sechs bis zehn Personen. Möchte man das Wellenbad allein oder als geschlossene Gruppe nutzen, kosten 45 Minuten 305 Euro. Surfbrett, Helm und Neoprenanzug werden vom Sporthaus gestellt und sind im Preis inbegriffen.

Für die Sicherheit sorgt eine Einweisung, bei der auch auf die Helme aufmerksam gemacht wird, so die Sprecherin des Sporthauses L&T Stefanie Wendlinger zu TRAVELBOOK. Zudem stünden die Surflehrer den Surfern während dem Erlebnis zu Seite und der Boden des Beckens sei mit Kunststoffmatten ausgelegt, die für einen schmerzfreien Fall sorgen sollen.

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Exklusivparty für 799 Euro

Auch eine exklusive Anmietung ist möglich: Für 799 Euro kann man die Location für zwei Stunden mit einer geschlossenen Gruppe nutzen. „Im Anschluss an den regulären Kaufhausbetrieb von L&T kannst du den Bereich der Hasewelle mit einer eigenen Gruppe in privater Atmosphäre nutzen. Unsere Surfcoaches stellen die Welle surflevelgerecht ein und bieten deinen Gästen 1,5 Stunden Surfaction und Wasserspaß“, heißt es auf der Website.

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Und wie sind die Reaktionen der Besucher? Bisher seien die Menschen vom Haus insgesamt beeindruckt, sagt Wendlinger zu TRAVELBOOK, „allerdings ist die Hasewelle der große Anziehungsmagnet“. Den Namen hat die Welle übrigens vom Fluss Hase, der unweit des Sporthauses fließt.

Auch an anderen Orten in Deutschland kann man ohne Meer surfen, etwa in der Jochen Schweizer Arena in Taufkirchen oder auf der bekannten Eisbachwelle am Haus der Kunst in München.