Inselstaat

Malediven bauen erstes Unterwasserresort der Inselgruppe

Malediven
Mehr als 112.000 Deutsche zog es 2017 auf die Malediven
Foto: Getty Images

Über Wasser gibt es auf den Malediven oft gar nicht so viel zu bestaunen, schließlich sind sich die vielen Inseln und Hotels oft sehr ähnlich: Bungalows, Palmen, Sandstrand – und natürlich glasklares Wasser, das wunderbare Einblicke in die Meereswelt ermöglicht. Warum also nicht gleich ein ganzes Hotel bzw. Resort unter Wasser bauen? Genau das wird jetzt getan!

Angekündigt wurde das neue Projekt von Haris Mohamed, Chef von Maldives Marketing & PR Corporation, auf der ITB in Berlin. Wo genau es entsteht, wie viele Gäste darin übernachten können und welche Highlights es noch bieten wird, dazu wurde nichts gesagt. Aber zumindest der Zeitpunkt steht fest: Das Unterwasserresort soll noch in diesem Jahr entstehen.

Auf den Malediven gibt es bereits ein Unterwasserrestaurant, das Itaah im Conrad Maledives auf Rangali, und einen Unterwasserclub, das Subsix auf dem Dhulaa-Atoll.

Mehr Luxusresorts und Flughäfen

Ebenfalls von Haris Mohamed angekündigt wurde der Bau von mehreren Luxus-Resorts, wobei im Gegensatz zu jetzt zukünftig auch mehrere Hotels auf einer Insel stehen können, was bislang eher die Ausnahme ist. Urlauber sollen dadurch die Möglichkeit haben, aus mehreren Preisklassen und Konzepten wählen zu können.

Parallel zum Ausbau der Hotel-Infrastruktur wollen die Malediven auch in ihre Flughäfen investieren. So bekommt der Airport in Malé eine weitere Landebahn, und der Flughafen soll dann mit der ersten Brücke des Inselstaats mit der Hauptstadt verbunden werden. Derzeit fahren auf dieser Strecke Boote. Zudem wird im Norden der Malediven ein Inlandsairport zum internationalen Flughafen ausgebaut. Damit hätte das Land drei Flughäfen, um Touristen einzufliegen.

Deutschland ist ein wichtiger Markt für Malediven-Tourismus

Mit den Investitionen wollen die Malediven den Tourismus als wichtigsten Wirtschaftszweig stärken. Zuletzt war jedoch in der Hauptstadt Malé der Ausnahmezustand ausgerufen worden, allerdings wird von offizieller Seite versichert, dass dies keinerlei Auswirkungen auf Touristen habe.

Deutschland zählt zu den wichtigsten Märkten für die Malediven. Im vergangenen Jahr zog es rund 112.000 Deutsche in den Inselstaat – ein Plus von 5,4 Prozent im Vergleich zu 2016.

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