Lava und Ascheregen

Gefahr durch Vulkanausbruch! Was Philippinen-Reisende jetzt wissen müssen

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Der Vulkan Taal auf der philippinischen Hauptinsel Luzon etwa 66 Kilometer südlich von Manila spuckt Lava und Asche aus. Möglicherweise steht ein Ausbruch bevor.
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Hunderttausende Menschen könnten betroffen sein. Auf den Philippinen brodelt ein Vulkan so gefährlich wie seit mehr als 40 Jahren nicht. Das Auswärtige Amt fordert Reisende auf, die Umgebung des Taal-Vulkans zu meiden.

Das seismologische Institut Phivolcs warnte vor einem weiteren sehr gefährlichen Ausbruch. Wie am Vortag galt auch am Dienstag die Warnstufe 4 von 5.

Der Vulkan Taal liegt auf der philippinischen Hauptinsel Luzon etwa 66 Kilometer südlich von Manila in der Provinz Batangas. Er ist ein beliebtes Ziel von Touristen, vor allem wegen des im Vulkankessel gelegenen Sees samt Insel. Der letzte vergleichbare Ausbruch liegt dort mehr als 40 Jahre zurück.

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Zuckende Blitze über dem Asche und Lava speienden Taal-Vulkan auf der Insel Luzon
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Hunderttausende könnten betroffen sein

Asche und Steine regneten auf Häuser, Straßen, Autos und Bäume. Durch den Regen verwandelte sich die Asche in Schlamm. Der Schulunterricht in der Region fiel aus, Behörden schlossen. Antonia Bornas, die leitende Vulkan-Beobachterin beim Institut Phivolcs, sagte, es sei noch nicht klar, wie lange der aktuelle Ausbruch dauern werde.

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Was das Auswärtige Amt Reisenden rät

Das Auswärtige Amt hat seine Reise- und Sicherheitshinweise für die Philippinen aktualisiert. Das Amt rät Reisenden,

  • die Umgebung des Taal Vulkans zu meiden.
  • aktuelle vulkanische Aktivitäten und Warnstufen der philippinischen Vulkan- und Erdbebenwarte Phivolcs zu beachten.
  • den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte zu folgen.
  • sich direkt bei der Fluggesellschaft nach ihrer Flugverbindung zu erkundigen.

Der Taal ist nach dem Mayon der zweitaktivste Vulkan des südostasiatischen Inselstaats. Laut dem philippinischen Institut Phivolcs ist er seit dem Jahr 1572 insgesamt 33 Mal ausgebrochen. Der bislang letzte große Ausbruch war 1977, der verheerendste 1911 – damals starben mehr als 1300 Menschen.