„Merkwürdiger Geruch“ machte sich breit

Wieder Transavia! Notlandung in Wien

Boeing 737-800 der Fluggesellschaft Transavia
Eine Boeing 737-800 der Fluggesellschaft Transavia wie diese musste am Sonntag den 13. Mai 2018 in Wien notlanden
Foto: dpa picture alliance

Eigentlich sollte die Transavia-Maschine aus Amsterdam seine Passagiere bis in die Türkei bringen. In Wien war dann aber erst einmal Endstation – Notlandung. Schon im Februar passierte ein ähnlicher Zwischenfall.

Ursache? Ungeklärt!

Der Grund für die plötzliche Übelkeit von gleich acht Passagieren ist bislang ungeklärt. Im Flugzeug machte sich laut Augenzeugen ein „merkwürdiger Geruch“ breit, berichtet unter anderem die Schweizer Reiseseite „Travelnews“. Die acht Passagiere äußerten zudem Unwohlsein und Übelkeit. Der Pilot der Boeing 737-800 beschloss daraufhin, in Wien notzulanden. Zwei der Passagiere wurden in ein Krankenhaus gebracht, die anderen sechs vor Ort behandelt.

Laut der österreichischen Zeitung „Heute“ wird spekuliert, ob eine Lebensmittelvergiftung oder giftige Dämpfe die Übelkeit ausgelöst haben könnten. Die Airline brachte das Flugzeug zurück nach Amsterdam, wo weitere Untersuchungen folgen.

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Nicht der erste Zwischenfall dieser Art

Knapp fünfeinhalb Stunden nach der Notlandung setzten die verbliebenen Passagiere ihre Reise in einer Ersatzmaschine fort.

Nur wenige Monate zuvor, am 11. Februar, kam es bereits zu einer Notlandung einer Transavia-Maschine in Wien. Auch damals spielte ein untypischer Geruch eine Rolle: Ein älterer Herr mit Blähungen und zwei jüngere Passagiere, die sich von den Flatulenzen des Mannes gestört fühlten, waren aneinandergeraten. Der Streit eskalierte und die Maschine musste in Wien notlanden, wie „aero Telegraph“ berichtet.

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