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Eintrittsgeld in Venedig: Wichtige Infos für Urlauber

Mindestens 6 Monate später

Venedig verschiebt schon wieder Eintrittsgeld für Tagestouristen

Venedig Eintrittgebühr
Der Starttermin für das Eintrittsgeld für Tagestouristen in Venedig wurde um mindestens ein halbes Jahr verschobenFoto: Getty Images

Eigentlich sollten Tagestouristen in Venedig schon ab dem 1. Juli 2020 eine Eintrittsgebühr zahlen – mindestens drei Euro waren angedacht. Doch wegen der Coronapandemie kam alles anders. Im Sommer dieses Jahres wurde dann ein neues Startdatum für das Eintrittsgeld bekannt gegeben – der geplante Termin am 16. Januar 2023 nun aber erneut verschoben. TRAVELBOOK hat die wichtigsten Infos.

Nachdem das geplante Eintrittsgeld für Tagestouristen in Venedig 2020 zunächst um ein Jahr verschoben worden war, dann aber wegen Corona auch 2021 noch nicht eingeführt wurde, stand Anfang Juli dieses Jahres ein neues Startdatum fest. Am 16. Januar 2023 sollte es so weit sein. Doch auch dieser Termin kommt nicht zustande. Wie das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ unter Bezugnahme auf italienische Medienberichte schreibt, habe der Stadtrat nun beschlossen, „dass die Eintrittsgebühr mindestens ein halbes Jahr später eingeführt werde.“ Gründe dafür seien unter anderem logistische Probleme.

Eintrittsgebühr soll zwischen drei und zehn Euro betragen

Wie Venedigs Tourismus-Beauftragter Simone Venturini Anfang Juli angekündigt hatte, soll das Eintrittsticket für die Lagunenstadt zwischen drei und zehn Euro kosten. Wer sein Ticket früher bucht, zahlt weniger. Zudem ist der Preis des Tickets in der Hochsaison höher als in der Nebensaison. Touristen bekommen nach Erwerb des Tickets einen QR-Code zugesendet, mit welchem sie Venedig betreten können. Ziel der Eintrittsgebühr ist es nicht, die Zahl der Touristen zu beschränken, sondern einen Ausgleich zwischen Touristen und Einheimischen zu schaffen, um eine Entlastung zu ermöglichen, sagte Venturini laut dem Tagesspiegel damals.

Venedig überwacht digital die Touristenströme

Um die Touristenströme in Venedig zu überwachen, hatte die Stadt bereits im vergangenen Jahr ein neues digitales Kontrollzentrum eingerichtet. Dort werden auf riesigen Bildschirmen verschiedene Daten in Echtzeit angezeigt. Dazu zählen unter anderem die Anzahl und Art der Boote auf den Kanälen der historischen Stadt und die Parksituation auf öffentlichen Parkplätzen. Zu sehen sind auch Bilder von Kameras, die in der ganzen Stadt verteilt sind.

Ebenso wird der aktuelle Personen- und Touristenfluss in der Stadt angezeigt. Hierfür messen Sensoren, wie viele Menschen den Tag über Venedig betreten und wie viele die Stadt wieder verlassen. Die Daten zeigen auch, aus welchen Ländern oder Regionen Italiens die Personen kommen. Man sieht auch, wo sie sich jeweils innerhalb der Stadt aufhalten. Das preisgekrönte, rund drei Millionen Euro teure System bildet die Grundlage für die Verwaltung der geplanten Eintrittsgebühr. „Dank dieses Systems können wir zum ersten Mal mit Sicherheit wissen, wie viele Menschen sich in der Stadt aufhalten“, sagte Venturini.

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