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Anhaltende Unruhen

Bei Reisen nach Chile ist weiter Vorsicht geboten

Wie eine Oase im unruhigen Lateinamerika – so beschrieb Chiles Präsident Piñera noch vor Kurzem sein Land. Doch plötzlich gibt es dort Proteste und Tote. Höhere Preise für die U-Bahn sind nur der Funken, der lang aufgestauten Frust entzündet hat.

Es weist in seinen Reise- und Sicherheitshinweisen darauf hin, dass der öffentliche Nahverkehr in Santiago insbesondere durch Schäden am Metronetz infolge der Ausschreitungen nach wie vor eingeschränkt sei. Der Busverkehr sei teils überlastet. Die Fernstraßen seien befahrbar, die Flughäfen in Betrieb.

Bei den Protesten gegen soziale Missstände in dem südamerikanischen Land sind schon mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Unruhen und Demonstrationen gab es bisher nicht nur in der Hauptstadt Santiago, sondern auch in Valparaíso, Concepción, Antofagasta und Coquimbo.

Was Urlauber tun können

Urlauber sollten sich umsichtig bewegen und Kontakt zu ihrem Reiseveranstalter oder der Fluggesellschaft halten. Am besten öffentliche Plätze und Menschenansammlungen meiden.

Wegen der Unruhen wurden bereits der Weltklimagipfel und der Asien-Pazifik-Gipfel von Chile in andere Länder verlegt.

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