Stauprognose

Winterwetter und Baustellen können staufreie Fahrt trüben

Stau vor der Duisburger Rheinbrücke
Rund um Ballungsgebiete können Winterwetter und Baustellen für Staus sorgen.
Foto: Foto: Roland Weihrauch/dpa

Keine Ferien, keine Brückentage: Dennoch sollten sich Autofahrer auf Staus einstellen. Denn die niedrigen Temperaturen können die Straßen glatt machen. Mancherorts ist auch mit starkem Pendlerverkehr zu rechnen.

Theoretisch weitgehend staufreie Fahrt: das sagen der Auto Club Europa (ACE) und der ADAC für das kommende Wochenende voraus (24. bis 26. November).

Reisende sollten am Wochenende auf folgenden Strecken mit Baustellen besonders mit Behinderungen oder Staus rechnen:

A 1 Saarbrücken – Köln – Osnabrück – Bremen; Hamburg – Lübeck
A 2 Oberhausen – Dortmund – Hannover
A 3 Nürnberg – Würzburg – Frankfurt – Köln – Oberhausen
A 5 Basel – Karlsruhe; Frankfurt – Kassel
A 6 Kaiserslautern – Mannheim – Heilbronn
A 7 Flensburg – Hamburg – Hannover – Kassel – Würzburg – Ulm, beide Richtungen
A 8 Luxemburg – Neunkirchen; Stuttgart – Ulm
A 9 Berlin – Halle/Leipzig, beide Richtungen
A 10 Berliner Ring
A 14 Magdeburg – Halle -Leipzig
A 31 Emden – Leer – Meppen – Gronau – Oberhausen
A 40 Duisburg – Essen – Dortmund
A 45 Dortmund – Hagen – Gießen, beide Richtungen
A 61 Ludwigshafen – Koblenz – Mönchengladbach
A 81 Stuttgart – Singen
A 93 Rosenheim – Kiefersfelden
A 96 Memmingen – München
A 99 Umfahrung München

Eine entspannte Verkehrslage erwarten die Clubs – abgesehen von den Berufspendlern zum Feierabend am Freitag – auch in der Schweiz und in Österreich. Allerdings kann hier ebenfalls die Witterung für Störungen sorgen. In den Alpen seien bereits die meisten Pässe mit regulären Sperren im Winter geschlossen, teilt der ACE mit. Abschnittsweise könne es zu weiteren Sperrungen und Schneekettenpflicht kommen, wenn es die Witterung erfordert.

Die gesperrte Malojastraße zwischen dem Engadin in der Schweiz und dem Comer See in Italien wird am 24. November hingegen wieder freigegeben. Das hat nach Angaben des ADAC der Kanton Graubünden mitgeteilt. Die Strecke war seit Ende August wegen eines Erdrutsches zwischen Stampa und Castasegna gesperrt und musste erneuert werden. Auf einer einspurigen Umleitung waren seitdem Wartezeiten an Ampeln von bis zu 30 Minuten möglich.