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Berühmter Drehort Turtle Island

Was wurde aus der „Blauen Lagune“?

Blaue Lagune
Der Drehort von „Die blaue Lagune“ mit Brooke Shields und Christopher Atkins ist auch heute noch ein SüdseeparadiesFoto: Getty Images / dpa Picture Alliance

Es gibt Orte auf der Welt, die scheint man schon zu kennen, ohne jemals dort gewesen zu sein – weil sie als Kulissen für Filme und Serien dienten. Wie zum Beispiel die Insel aus „Die blaue Lagune“, auf der Brooke Shields und Christopher Atkins strandeten. Doch was ist aus der Lagune auf der Insel Turtle Island geworden?

Wer erinnert sich nicht an „Die blaue Lagune“? Zwei Kinder werden nach einem Schiffbruch an den Strand einer einsamen Südsee-Insel gespült. In dieser paradiesischen Umgebung wachsen sie auf, verlieben sich ineinander und genießen als Paar ihre Zweisamkeit. Anfang der 1980er-Jahre war dieser Film ein weltweiter Kino-Erfolg, jeder kannte ihn. Dank der romantischen Story sowie der bezaubernden Jungschauspieler Brooke Shields und Christopher Atkins. Der eigentliche Star war jedoch der Drehort der „Blauen Lagune“: Turtle Island, ein Südseetraum der Yasawa-Inselgruppe, die zu den Fidschi-Inseln gehört.

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Turtle Island Fiji
Einen Strand ganz für sich allein hatte das Filmpaar damals auch… Foto: Turtle Island Fiji

Drehort war die Insel Nanuya Levu

Üppige tropische Vegetation, weiße Sandstrände, korallengefüllte Lagunen, tiefblaues Wasser. Der Film „Die blaue Lagune“ wurde 1979 komplett auf der 200 Hektar großen Fidschi-Insel Nanuya Levu (auch Turtle Island) gedreht. Ein halbes Jahr lang lebte die gesamte Filmcrew auf der einsamen Insel im Pazifik, fast 3000 Kilometer vor Australiens Ostküste. Ein ganzes Hüttendorf entstand damals. Und es blieb auch noch stehen, als die Bilder für „Die blaue Lagune“ im Kasten und die Filmleute längst abgereist waren.

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Was wurde aus der Blauen Lagune?

Der Besitzer von Turtle Island, Richard Evanson, nutzte die Popularität seines Eilands und weitete das Hüttendorf zu einem exklusiven Urlaubs-Resort aus. Bereits 1980 öffnete das Turtle Island Fiji seine Pforten, ein wahrer Garten Eden. Die insgesamt 14 luxuriösen Buren (die traditionellen Hütten der Fidschi-Inseln) haben jeweils einen eigenen Strandabschnitt, Whirlpool und stehen mindestens 500 Meter voneinander entfernt. Außerdem gibt es die Möglichkeit, die komplette Insel zu buchen.

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Foto: Collage / Getty Images

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Eine einsame Bucht auf Turtle Island
Eine einsame Bucht auf Turtle IslandFoto: Turtle Island Fiji

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Aktueller Reise-Hinweis

Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Einreise nach Fidschi aktuell schwierig. Denn der internationale Flughafen Nadi International Airport ist seit Ende März 2020 für den Passagierverkehr geschlossen und es gibt nur wenige Flugverbindungen von Auckland, Neuseeland, aus. Zudem gilt grundsätzlich: „Die Einreise ist derzeit grundsätzlich nur Staatsangehörigen von Fidschi gestattet“, schreibt das Auswärtige Amt. Es rät von „nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Fidschi aufgrund fortbestehender Einreisebeschränkungen“ ab.

Turtle Island, Drehort von „Die blaue Lagune“
Normalerweise kommen Gäste meist mit einem Wasserflugzeug auf Turtle Island anFoto: Turtle Island Fiji