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TRAVELBOOK AWARD 2025

Die Auvergne in Frankreich ist Europas bester Geheimtipp für Camper

Auvergne
Die Landschaft in der Auvergne ist einzigartig Foto: Getty Images / Gael Fontaine
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Katharina Regenthal
Redakteurin TRAVELBOOK

24. September 2025, 8:55 Uhr | Lesezeit: 5 Minuten

Die eigenen vier Wände immer mit dabeihaben und jeden Morgen woanders aufwachen: Für viele gibt es nichts Schöneres als Camping. In Europa gibt es einige Regionen, die sich besonders für diese Art von Urlaub eignen. Dazu gehört auch die Auvergne, die mitten im Herzen Frankreichs liegt. Und die TRAVELBOOK-Leser haben entschieden: Sie sichert sich den TRAVELBOOK AWARD 2025 als beste europäische Geheimtipp-Region für Camper. Was die Camping-Region so besonders macht und was man dort alles sehen kann, erfahren Sie hier.

Im Herzen Frankreichs

Die Auvergne liegt im Zentrum Frankreichs und grenzt an keiner Stelle an die Küste. Dafür gehört ein großer Teil dieser Region zum Zentralmassiv-Gebirge. Außerdem besticht die Auvergne mit einer Vulkanlandschaft, der ältesten Region Frankreichs, wie es auf der offiziellen Website der Nationalen Tourismusagentur heißt. Demnach beherbergt die Region eine Kette von 80 Vulkanen, der regionale Vulkanpark erstreckt sich über eine Fläche von fast 400.000 Hektar. Dort kommen vor allem Naturliebhaber voll auf ihre Kosten. Es gibt natürliche Seen, Wälder und Torfmoore, die auf zahlreichen Wanderwegen erkundet werden können.

Das gibt es in der Auvergne zu sehen und zu erleben

Reisende, die es in die Auvergne zieht, bekommen einiges geboten. Ein absolutes Muss ist die Vulkanlandschaft. Den Puy de Dôme muss man dabei nicht selbst erklimmen, sondern kommt mithilfe einer elektrischen Zahnradbahn in nur 15 Minuten auf die 1465 Meter. Von dort aus hat man den perfekten Blick über die Vulkankette Chaîne des Puys, 80 UNESCO-klassifizierte Vulkane. Dort befindet sich auch der Le Puy-de-Dôme. Dieser Vulkan ist durch aufeinanderfolgende Vulkanausbrüche entstanden. Der Puy-de-Dôme hat deshalb keinen Krater, der Gipfel misst eine Höhe von 1465 Metern und ist damit der höchste in der Vulkankette.

Auvergne
Vom Puy de Dôme hat man einen tollen Blick über die Region Foto: Getty Images / Alexandre Bauer

Empfohlen wird dabei auch ein Besuch des Vulcania Parks. Dieser bildet verschiedenste Naturphänomene ab. Erdbeben, Hurricanes, aber auch die Tier- und Pflanzenwelt der Tiefsee. In einem 30.000 Jahre alten Lavastrom können Besucher außerdem mittels Pyrotechnik „Vulkane“ erkunden.

Wer sich für Kunst und Geschichte interessiert, der sollte auf seiner Reise durch die Auvergne auch einen Stopp im Städtchen Le Puy-en-Velay einlegen. Dieses befindet sich auf einer Höhe von 625 Metern und bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten. So gibt es die Kathedrale Notre Dame de Puy, die auf der UNESCO-Weltkulturerbe-Liste steht. Und auch die Statue Notre-Dame de France auf dem Corneillefelsen ist ein beliebter Touristenort. Eine weitere Besonderheit der Stadt ist zudem, dass sie seit dem Mittelalter Ausgangspunkt einer der wichtigsten Pilgerrouten nach Santiago de Compostela ist.

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Die Statue Notre-Dame de France thront über der Stadt Le Puy-en-Velay Foto: Getty Images / Leonid Andronov

Für einen Ausblick der besonderen Art sollte man das Dorf Polignac und die gleichnamige Festung besuchen. Sie liegt auf einem Vulkanhügel und bietet einen idealen Blick über die gesamte Region. Auch im Dorf Saint-Floret gibt es Historisches zu entdecken. So stehen dort die letzten Überreste einer Burg aus dem 13. Jahrhundert. Im Hauptgebäude gibt es einige wenige erhaltene Wandmalereien, die etwa den Roman von Tristan und Isolde illustrieren.

Wer gerne sportlicher unterwegs ist, dem empfiehlt die Nationale Tourismusagentur eine Kajakfahrt auf dem Fluss Allier. Er ist einer der letzten wilden Flüsse Europas, der durch die außergewöhnlichen Landschaften des Naturschutzgebietes Val d’Allier führt.

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Warum sich die Auvergne für Camper lohnt

Camper können in dieser Region also nicht nur die Natur genießen, sondern auch kulturell einiges erleben. Allerdings sollte dabei beachtet werden, dass Camping in der freien Natur in Frankreich nur mit Zustimmung des Eigentümers erlaubt ist. Wildcampen auf öffentlichen Straßen, am Meer, an Sehenswürdigkeiten oder in Natur- und Wasserschutzgebieten ist dagegen nicht gestattet.

Auf normalen Parkplätzen, wo das Wohnmobil niemanden behindert, darf bis zu sieben Tage geparkt werden. Dort dürfen dann allerdings weder Tische noch Stühle aufgestellt werden, da diese dem Camping entsprechen würden, was wiederum nur an dafür vorgesehenen Stellen erlaubt ist.

Doch glücklicherweise verfügt Frankreich über eine Vielzahl an Campingplätzen. Insgesamt gibt es rund 11.000 – und allein in der Region Auvergne gibt es mehr als 400. Mit dabei sind einfache Stellplätze, aber auch Anlagen, die mit Schwimmbad, Wasserpark und vielen weiteren Extras ausgestattet sind.

Methodik zum TRAVELBOOK AWARD

Alle nominierten Regionen, Länder und Co. des TRAVELBOOK AWARDs sind bereits Gewinner. Auch dann, wenn es nicht zum Gesamtsieg gereicht hat. Denn: Jedes Land hat es im Vorhinein bereits auf die Shortlist geschafft, wurde also aus einer großen Anzahl von Anwärtern in einer Kategorie ausgewählt.

Die TRAVELBOOK-Redaktion hat die Community auf Facebook und Instagram um Hilfe gebeten sowie Experten aus der Reisebranche zurate gezogen, um die Shortlist zu erstellen. Die TRAVELBOOK-Leser haben dann fast 150.000 Stimmen abgegeben und ihre Trendreiseziele 2026 gekürt.

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