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Detroit für umme

Diese Reise kostet Sie (fast) nichts!

Detroit ist nicht nur eine wunderschöne Kulisse am Detroit River. Die Stadt ist zu einer der bedeutendsten Kultur-, Kunst- und Shopping-Metropolen der USA geworden
Foto: Fotolia

Kunst, Kultur – und tausend Shopping-Möglichkeiten. Die US-Mega-Metropole Detroit hat einfach alles zu bieten. Auch für Sparfüchse!

Seit dem gigantischen Comeback, hat sich Detroit in eine moderne Mega-Metroploe verwandelt. Neue Ausgehviertel wie „„The District““, kreative Start-ups und Shops erobern die City. Die Innenstadt ist auf Hochglanz poliert, die Kunst- und Kulturszene boomt, immer mehr Luxus-Labels ziehen in die Motor City Detroit. Ehemals verwaiste Grundstücke erblühen als Parks oder Gärten, aus alten Bahntrassen werden Radwege.

Toller Nebeneffekt des Mega-Comebacks: Detroit-Fans können mit wenig Geld jede Menge Spaß haben! Hier sind neun Hammer-Highlights, die (fast) nichts kosten:

1. Ab auf die Orchideen-Insel!

Ihr Spitzname: das „Juwel von Detroit“. Denn die Insel „Belle Isle“ im Detroit River bietet Top-Attraktionen. Allen voran das „Anna Scripps Whitcomb Conservatory“, einer der schönsten botanischen Gärten der USA! Das gigantische Gewächshaus wurde 1904 eröffnet, seine Glaskuppeln spiegeln sich in einem XXL-Seerosenteich mit japanischen Koi-Karpfen. Der Höhepunkt: eine Sammlung von über 600 Orchideen, die Verlegertochter Anna Scripps Whitcomb 1955 der Einrichtung überließ. Lila, Weiß, Pink, Rot – die Blüten erstrahlen in allen erdenklichen Farben. Und das Schönste: Dieser traumhafte Anblick kostet Besucher rein gar nichts – wenn sie bereit sind, sich ein bisschen zu bewegen. Für Fußgänger und Fahrradfahrer ist die Überquerung der 668 Meter langen Mac Arthur Bridge nämlich kostenlos!

Fantastische Kuppelshow: Das „Anna Scripps Whitcomb Conservatory“-Gewächshaus mit seinem gigantischen Koi-Karpfen-Teich
Foto: Shutterstock

2. Schnäppchenparadies mit Kinder-Joker

18 Fußballfelder voller Boutiquen und Restaurants: der Traum eines jeden Shopaholics! In den „Great Lakes Crossing Outlets“ nördlich der City lässt sich (zunächst mal gratis) ein Luxus-Spaziergang einlegen: vorbei an 185 Schaufenstern, von „Michael Kors“ über „Neiman Marcus“ bis hin zu „Saks Fifth Avenue“.

Der Clou: Touristen können sich vor Ort einen „Passport to Shopping“ besorgen. Und mit dem gibt’s bei über 100 Outlet-Stores noch mal Rabatte! Kleine Urlauber begeistern sich dagegen wahrscheinlich mehr für den riesigen Indoor-Spielplatz. Dort kraxeln Kids auf überdimensionalen Hot Dogs, Cupcakes und Maiskolben herum.

3. Strandfeeling mit Stil

Detroit wurde 2015 als erste Stadt in den USA von der Unesco als „City of Design“ ausgezeichnet. Sie zählt nun zu einem weltweiten Netzwerk aus Metropolen, die Kreativität und Kultur gezielt vorantreiben.

Es wurden Milliarden investiert, um in der Innenstadt neue Hotels, Restaurants und Galerien zu erschaffen. Auch der zentral gelegene „Campus Martius Park“ wurde generalüberholt: Dort finden nun auf zwei Bühnen regelmäßig Gratis-Sportkurse und -Konzerte statt. Im Winter gibt’s eine Schlittschuhbahn, im Frühling wird jede Menge Sand aufgeschüttet, sodass beim Chillen im Liegestuhl sogar echtes Strand-Feeling aufkommt!

Der „Campus Martius Park“: Im Sommer verwandelt sich der Platz in einen Strand
Foto: Brand USA

4. Gratis-Workshops im amerikanischen Louvre

Wer Kunst mag, wird das „Detroit Institute of Arts“ lieben! Das Mega-Museum, das größer ist als der Louvre in Paris, beherbergt über 66.000 Kunstwerke aus der ganzen Welt. Die reichen von jahrtausendealten ägyptischen Schätzen bis hin zu zeitgenössischen Installationen. Das Gebäude an sich, mit den teils prächtigen Deckenverzierungen, kostbaren Bodenmosaiken und bunten Glasfenstern, ist ein Kunstwerk an sich! Spannend: In diesen heiligen Kunsthallen finden fast täglich Events statt, für die Besucher keinen Cent zahlen.

Es gibt kostenlose Führungen, Zeichenklassen, Kreativ-Workshops, Tanz-Performances und Vorträge.

Das Museum an sich ist ein Kunstwerk mit seinem Bodenmosaiken und bunten Glasfenstern.

GroßARTig: Das „Detroit Institute of Arts“ stellt über 66.000 Kunstwerke aus
Foto: Brand USA

5. Schlemmen für nur 1 Dollar

Detroits Gastronomie-Szene ist gerade komplett im Wandel: Überall eröffnen neue Gourmet-Tempel und Bars! Top-Koch Thomas Lents (zwei Michelin-Sterne) verließ kürzlich seinen Job im Trump Tower von Chicago, um nach Detroit zu ziehen.

Aber um gut zu essen, muss man kein Vermögen hinblättern: Beim Inder „Aladdin’s Sweets“ nördlich des City-Centers kostet keine Vorspeise mehr als 3,50 Dollar. Köstliche Samosas gibt’s schon für 1 Dollar! In der zentral gelegenen „Corktown Tavern“ zahlt man für jedes Gericht 2 Dollar, darunter Chicken Wings, Hamburger und frittierte Hackbällchen.


Foto: BILD BRAND STUDIO

6. Tolle Festivals und Konzerte für lau

Eminem, Stevie Wonder und The White Stripes – diese Top-Musiker und Bands stammen alle aus dem Musik-Mekka Detroit! Doch während man für diese Tickets ganz schön hinblättert, finden sich im Eventkalender auch weitaus günstigere Konzerte: zum Beispiel beim „Meridian Winter Blast“ Ende Januar im „Campus Martius Park“. Eintritt: entweder 3 Dollar für den guten Zweck – oder drei Lebensmittelkonserven, die gespendet werden.

Das „Detroit Jazz Festival“ im September ist seit seiner Gründung 1980 für Besucher gratis: Größen wie Bassist Ron Carter, Gitarrist John Scofield oder Sängerin Luciana Souza zeigen da, was sie draufhaben. Es findet ebenfalls im „Campus Martius Park“ und auf der nahe gelegenen „Hart Plaza“ statt. Auf dem Platz gibt’s im Juni auch eines der beliebtesten Kostenlos-Events der Locals: das „Ford Fireworks“-Feuerwerk.

Die „Hart Plaza“ direkt am Detroit River wird oft Schauplatz für Gratis-Konzerte und coole Festivals
Foto: Brand USA

7. Im Glasaufzug zum Mega-Ausblick

In US-Metropolen wie New York oder Seattle zahlt man viel Geld für einen Top-Ausblick über die Stadt – in Detroit ist der dagegen umsonst. Besucher steigen einfach in den gläsernen Aufzug des „Renaissance Centers“ am Detroit River und fahren rauf in den 72. Stock. Dort wartet ein 360-Grad-Panorama! Wer den Ausblick öfter genießen will, mietet sich im „Mariott Hotel“ ein, das sich ebenfalls im „Renaissance Center“ befindet.

Das „Renaissance Center“ (rechts im Foto) ist mit 221 Metern das höchste Gebäude Detroits – und bietet im 72. Stock einen fantastischen Ausblick
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8. Detroits cooler „Naschmarkt“

In schicken Einkaufszentren und Hunderten kleinen Boutiquen findet man alles, was das Herz begehrt. Aber eine der coolsten Adressen ist seit dem 19. Jahrhundert der „Eastern Market“, einer der ältesten Märkte der USA! Auf 17 Hektar verkaufen samstags über 200 Produzenten aus der Umgebung ihre Leckereien – wer nett fragt, darf sich umsonst durchs Angebot probieren.

Von Jun bis September zeigen immer sonntags Künstler und Designer ihre Kreationen, Musiker sorgen für Festival-Stimmung. Weil der „Eastern Market“ so angesagt ist, haben sich rundherum Galerien und coole Cafés angesiedelt. In der Gegend kann man also gut einen ganzen Tag verbringen!

Köstliches Highlight: der traditionelle „Eastern Market“ in Detroit
Foto: Brand USA

9. Einmal Kanada zuwinken

Die beliebteste Flaniermeile ist der 8,8 Kilometer lange „Detroit River Walk“, der am gleichnamigen Fluss entlangführt. Hier trifft man auf Jogger, Radler und Rollerblader, auf Straßenkünstler und Angler. Beim Spaziergang kann man lässig in ein anderes Land rüberwinken: Denn auf der anderen Flussseite ragen die Hochhäuser der Stadt Windsor in die Höhe, die schon zu Kanada gehören. Schön – aber kostenpflichtig – sind auch Segway-Touren am Fluss entlang oder Ausflüge per Boot.

Uferweg mit Ausblick! Der „Detroit River Walk“ säumt die komplette Skyline Detroits. Die Hochhäuser auf der anderen Flussseite gehören schon zu Kanada
Foto: Fotolia

Orientierung verloren? Hier finden Sie die Orte, die im Artikel beschrieben sind, auf der Karte:

Kunst, Kultur, Shopping: Detroit kann viel mehr als Autos:


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