In Florida

Kreuzfahrtschiff lässt versehentlich 23.000 Liter Abwasser im Hafen ab

Die Elation, die auf diesem Foto im Hafen von San Diego liegt, sorgte in der vergangenen Woche für ein Abwasser-Debakel in Florida
Die Elation, die auf diesem Foto im Hafen von San Diego liegt, sorgte in der vergangenen Woche für ein Abwasser-Debakel in Florida
Foto: dpa picture alliance

Im weltweit zweitgrößten Kreuzfahrthafen, Port Canaveral, gab es Ende vergangener Woche einen Skandal, als ein Kreuzfahrtschiff versehentlich Tausende Liter ungefiltertes Grauwasser abließ.

Konkret handelte es sich bei dem Kreuzfahrtschiff um die „Elation“ aus der Flotte der Reederei „Carnival Cruises“. Wie ein Unternehmenssprecher dem „Miami Herald“ sagte, sei das Unglück am Donnerstagmorgen passiert. Hintergrund sei, dass ein Ventil versagt habe und so 23.000 Liter Grauwasser unbeabsichtigt ins Meer abgelassen wurden. Diese Menge entspricht in etwa der durchschnittlichen Füllmenge von 153 Badewannen.

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Keine Säuberungsmaßnahmen notwendig

Grauwasser ist verunreinigtes Wasser, das beispielsweise aus Bädern stammt. Normalerweise darf dieses Abwasser nur mit mindestens 12 Seemeilen (22,224 Kilometer) Abstand zum Land ins Meer gelassen werden, da sich Krankheitserreger oder Waschmittelreste darin befinden können. In diesem Fall gaben Behörden allerdings laut „Miami Herald“ an, dass keine Säuberungsmaßnahmen notwendig gewesen wären – obwohl das Wasser ungefiltert abgelassen wurde.

Was passiert auf Kreuzfahrtschiffen mit übrig gebliebenem Essen?

Die „Elation“ setzte nach dem Zwischenfall ihre Reise auf die Bahamas fort.

 

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