„Symphony of the Seas“

Die wichtigsten Fakten zum größten Kreuzfahrtschiff der Welt

Symphony of the seas
Superlative: Die „Symphony of the Seas“ hat ihre Schwester „Harmony of the Seas“ als größtes Kreuzfahrtschiff der Welt abgelöst
Foto: Getty Images

Die „Symphony of the Seas“, das neue größte Kreuzfahrtschiff der Welt, ist am 7. April in Barcelona zu ihrer Jungfernfahrt gestartet und kreuzt derzeit durchs Mittelmeer, aktuell liegt sie in Civitavecchia bei Rom vor Anker. Mit Platz für bis zu 6680 Urlauber und waghalsigen Attraktionen ähnelt sie einem Freizeitpark auf See. Das Schiff ist weitgehend baugleich mit dem Vorgänger, es gibt aber ein paar Neuerungen. Die wichtigsten Fakten.

 

Die „Symphony of the Seas“ ist das vierte Schiff der Oasis-Klasse und löst die „Harmony of the Seas“ als Rekordhalter ab. Beide Schiffe sind 362 Meter lang, aber der Neubau hat eine größere Bruttoraumzahl. 5518 Passagiere finden bei Doppelbelegung der 2759 Kabinen Platz, maximal sind es 6680. Die Schwesterschiffe sind weitgehend baugleich.

Symphony of the seas

Hoch hinaus: Mit der Zipline kann man übers Deck sausen
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Die Wege sind lang, aber prägen sich schnell ein. Das liegt auch am Central Park auf Deck 8: Die Zweiteilung des Schiffes durch den Freiluftbereich im Innern erleichtert die Orientierung. Das Außenareal mit Restaurants, Shops, Pflanzen und Vogelgezwitscher aus Lautsprechern ist eine von sieben öffentlichen Erlebniswelten.

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Neues Restaurantkonzept

Eine der kleinen Neuerungen ist im Bereich des Boardwalks zu finden. Das kulinarische Angebot ergänzen dort eine Sportsbar mit Fernsehübertragungen und Sugar Beach – ein Eis- und Süßigkeitenladen. Das Hooked auf Deck 16 ist ein neues Bezahlrestaurant, in dem Meeresfrüchte serviert werden. Im Reisepreis inbegriffen ist das Angebot der neuen Imbissbude El Loco Fresh Mexican unter freiem Himmel. Insgesamt hat der Urlauber an Bord die Wahl zwischen gut 20 Restaurants und Bistros.

Als große Neuigkeit präsentiert TCI die Ultimate Family Suite: 125 Quadratmeter Fläche über zwei Decks, zwei Schlafzimmer für acht Personen, Legowand, Airhockey-Tisch – und eine Rutsche vom Schlaf- in den Wohnbereich. Außen gibt es einen Whirlpool und ein Klettergerüst. Ganz neu bei RCI ist auch der Check-in per Smartphone. Über eine App lädt der Passagier ein Porträtbild hoch, zu Beginn der Reise kann er im Terminal ohne weiteres Anstehen zur Sicherheitskontrolle und danach gleich zur Kabine gehen. Über die App können die Gäste auch Reservierungen in den Restaurants vornehmen und Ausflüge buchen.

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Das Schiff ist eine Art schwimmender Vergnügungspark
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Für die Umwelt nach wie vor schädlich

Die „Symphony of the Seas“ fährt hauptsächlich mit Schweröl. Die Abgase werden zwar an Bord durch Schwefelfilter behandelt. Doch erst die zwei Schiffe der neuen Icon-Klasse sollen mit Flüssiggas (LNG) betrieben werden, das den Ausstoß klimaschädlicher Emissionen deutlich reduziert. Die Neubauten sollen 2022 und 2024 ausgeliefert werden. Immerhin verbraucht die „Symphony of the Seas“ laut Reederei 25 Prozent weniger als das erste Schiff der Oasis-Klasse. Der Umwelt tut man  dennoch keinen Gefallen, wenn man während seines Urlaubs auf einem 228.000 Tonnen schweren Kreuzer über die Weltmeere schippert.

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Ein fünftes Schiff dieser Baureihe wird 2021 an den Start gehen – und wieder minimal größer ausfallen als die „Symphony of the Seas“. Der Trend zu immer riesigeren Neubauten dürfte sich also eher noch verstärken, aller Kritik zum Trotz. Schon als man 1982 die „Song of America“ vorgestellt habe, hätten Leute gesagt, das Schiff sei zu groß, und niemand wolle damit fahren, erzählte Michael Bayley. Das Schiff bot damals 1650 Gästen Platz – und es kam bekanntlich anders.