Für Leute unter 27 Jahren

Die neuen Super-Spar-Tickets der Deutschen Bahn im Check

Deutsche Bahn Super-Spar-Ticket
Junge Leute unter 27 Jahren können mit der Bahn jetzt ab 12,90 Euro fahren. Doch für den Super-Spartarif gelten einige Einschränkungen.
Foto: dpa Picture Alliance

Für junge Leute unter 27 Jahren bietet die Deutsche Bahn ermäßigte Tickets ab 12,90 Euro an. Das neue Sparangebot ist jedoch an mehrere Bedingungen geknüpft. TRAVELBOOK hat mal genau hingeschaut.

Bahnreisende bis einschließlich 26 Jahren können vom 8. September an bis zum 1. November Bahntickets zum „Super Sparpreis Young“ ab 12,90 Euro buchen. Wer eine Bahncard 25 oder 50 hat, bekommt noch einmal zusätzlich 25 Prozent Rabatt und kann so für weniger als 10 Euro fahren, teilt die Deutsche Bahn auf ihrer Webseite mit. Gültig sei das Angebot für Reisen bis April 2021.

Welche Einschränkungen gelten für den Super-Sparpreis?

Für das Aktionsangebot gelten allerdings einige Einschränkungen. Zum einen ist die Anzahl der Tickets zum sogenannten „Super Sparpreis Young“ begrenzt – insgesamt gibt es eine Million Tickets. Zum anderen gilt das Angebot nur für ausgewählte innerdeutsche Strecken im Fernverkehr in der 2. Klasse.

In anderen Worten: Für den Sparpreis berechtigte Bahn-Kunden haben keine Garantie, dass die Tickets zum niedrigsten Preis für ihre gewünschte Strecke oder für einen bestimmten Termin auch erhältlich sind. Grundsätzlich gilt: je stärker die Auslastung der Züge, desto höher die Preise, wie die Bahn auf ihrer Webseite unter „Fragen und Antworten zum Super Sparpreis Young“ einräumt.

Zu beachten ist außerdem, dass die ermäßigten Tickets weder umgebucht noch storniert oder auf eine andere Person übertragen werden können. Ein Upgrade auf die 1. Klasse ist ebenfalls ausgeschlossen.

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Spartarif der Bahn stößt auf Kritik

Der neue Spartarif der Deutschen Bahn stößt bei Fernbusreisen-Anbietern wie u. a. Pinkbus auf heftige Kritik. „Solche Preise sind Wettbewerbsverzerrung“, sagte Christian Höber, Gründer und Chef des Kölner Fernbus-Anbieters Pinkbus, der „Rheinischen Post“. Das Unternehmen betreibt eine Direktverbindung zwischen Berlin und München. „Sobald die Bahn nicht nur schneller, sondern auch günstiger ist, haben Anbieter wie wir kaum eine Chance mehr“, sagt Höber.

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