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Jährliches Tripadvisor-Ranking

Das ist der beste Strand Europas

Elafonisi Kreta
Dieser Strand wurde zum besten Europas gekürt Foto: picture alliance / robertharding | Marco Simoni
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Robin Hartmann Autorenkopf
Freier Autor

20. Februar 2026, 14:55 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten

Tripadvisor erstellt aus der Summe und Qualität der Bewertungen von Millionen Urlaubern jedes Jahr ein Ranking der beliebtesten Strände der Welt – ebenso für einzelne Regionen und Kontinente, die dann mit den Travellers‘ Choice Awards ausgezeichnet werden. Platz 1 in Europa geht dieses Jahr an einen Strand in Griechenland. TRAVELBOOK-Autor Robin Hartmann war im vergangenen Jahr dort und beschreibt seine Eindrücke.

Der beste Strand Europas laut Tripadvisor befindet sich in Griechenland, und zwar auf Kreta. Es handelt sich um den Strand von Elafonisi im Westen der Insel, der durch seinen rosafarbenen Sand berühmt geworden ist. Viele Urlauber schwärmen in ihren Bewertungen von dessen Einzigartigkeit und Schönheit.

Kreta darf sich auch über den zweiten Platz im Ranking der besten Strände Europas freuen. Diesen belegt die Balos-Lagune im Nordwesten der Insel. Platz 3 geht an den an der portugiesischen Algarve gelegenen Strand Praia da Falésia.

Erfahrungsbericht: So war es an Europas schönstem Strand

Den Moment, als bei meiner Reise nach Kreta zum ersten Mal der Strand von Elafonisi in Sicht kam, werde ich wohl lange nicht vergessen. Denn mir war, als würde ich nicht etwas Reales sehen, sondern auf eine Postkarte oder Fototapete schauen. Vor mir erstreckte sich eine Lagune von unbeschreiblicher Schönheit: weißer Sand, flaches, türkisblaues Wasser, ein Blick bis zum Horizont. Karibik-Flair, und das mitten in Europa.

Unter den zahlreichen Traumstränden auf Kreta ist die Lagune von Elafonisi wohl unbestritten unter den schönsten. Bietet sie doch nicht nur dieses außergewöhnliche Panorama, sondern auch schon für die jüngsten Gäste ideale Badebedingungen. Dank einer vorgelagerten Halbinsel vor Wind und Wellen geschützt, ist das Wasser hier ruhig und zudem kaum mehr als einen Meter tief. Die schmalen Sandbänke, die sich ins Wasser erstrecken, bieten traumhaft schöne Gelegenheiten für kleine Spaziergänge. Und wer genau hinsieht, wird Zeuge eines magischen Naturwunders.

Elafonisi Kreta
Der rosafarbene Sand hat Elafonisi berühmt gemacht. Er entsteht durch ein Naturphänomen. Foto: Getty Images/Gatsi
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Hotspot für Selfie-Jäger

Denn der Sand am Elafonisi-Strand leuchtet mitunter in einem fast unwirklich erscheinenden Rosa. Das Farbspiel ist besonders gut bei Sonnenschein zu beobachten, wenn die sanften Wellen den Sand hin- und herschieben. Dieser Effekt hat die Lagune nicht nur zu einem beliebten Badeort, sondern auch zu einem wahren Hotspot unter Social-Media-Fotojägern werden lassen. Bei meinem Besuch liefen sie wirklich alle Winkel ab, posierten unzählige Male für das perfekte Bild. Einige schienen tatsächlich nur gekommen, um zu knipsen. Zahllose Menschen instruierten ihre Partner, wie sie sie vor dem rosa Sand in Szene zu setzen hätten, oder filmten sich mit den scheinbar tatsächlich wieder in Mode gekommenen Selfiesticks gleich selbst.

Die spektakuläre rosa Färbung des Sandes entsteht durch die sterblichen Überreste unzähliger kleiner Krebstierchen, sogenannter einzelliger Foraminiferen. Wellen und Strömung zerkleinern ihre rosa bzw. rot gefärbten Schalen im Laufe der Zeit in winzig kleine Fragmente, die sich dann mit dem Sand mischen. Dieser Prozess, begonnen schon vor sprichwörtlichen Urzeiten, ergibt heute den erstaunlichen und wunderschönen Effekt.

Elafonisi und Umgebung entdecken

Wer den Strand von Elafonisi einmal mit eigenen Augen sehen möchte, braucht zwangsläufig einen Mietwagen. Von der Stadt Kissamos aus im westlichen Kreta erreicht man die Lagune über eine Strecke mit sehr vielen Windungen, die auch über Berge führt. Auf diese Weise hatten wir bei unserem Besuch sogar das Glück, dem schlechten Wetter zu entkommen, das auf der anderen Seite im Tal herrschte. Die Wolken blieben einfach an den Gipfeln hängen und lösten sich auf. Die Fahrt von Kissamos dauert etwa eine Stunde.

Wer dann schon einmal in der Gegend ist, kann erwägen, dem kleinen Ort Palaiochora an der Südwestküste der Insel noch einen Besuch abzustatten. Man fährt dabei zwar einige Extra-Kilometer, doch das Küstennest, eingerahmt von wilden grünen Gipfeln und Meer, ist definitiv einen (kurzen) Abstecher wert. Vom alten venezianischen Fort über dem Dorf aus erwischt man die besten Bilder, und Restaurants wie das Inochoos bereiten das wirklich Fangfrischeste aus dem Meer zu, das überhaupt zu haben ist.

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