Aussicht, Route, Postkarte

7 Reise-Apps, die sich für Sie lohnen könnten

Reise-App
Für viele Reisende sind die digitalen Helfer inzwischen unverzichtbar geworden
Foto: Getty Images

Reisetagebücher erstellen, Aussichtspunkte finden, Tipps fürs Überleben in der Wildnis – all das und noch viel mehr leisten Reise-Apps. Hier eine Auswahl an Apps, die unterwegs hilfreich sein können – oder einfach nur Spaß machen.

Polarsteps: Der Travel Tracker

Diese App erfreut vor allem Menschen, die regelmäßig längere Reisen unternehmen. Polarsteps zeichnet automatisch die Reiseroute und die besuchten Orte auf einer Karte auf, verknüpft die Infos mit den geschossenen Fotos und erstellt ein Reisetagebuch. Dieses lässt sich später sogar ausdrucken. Noch spannender sind die weiteren digitalen Features: So können Freunde oder Familienmitglieder dem reisenden Nutzer folgen, Inhalte lassen sich teilen. Und Statistiken verraten rückblickend Details zu Reisedauer, zurückgelegter Strecke und bereisten Ländern. Die App für iOS und Android ist gratis.

Views on Top: Wo gibt es die beste Aussicht?

Urlauber lechzen nach Panorama-Ausblicken! Wer wissen möchte, wo es in einer Destination die besten Aussichtspunkte gibt, sollte sich die App Views on Top herunterladen. Gelistet werden zum Beispiel zugängliche Dachterrassen, Brücken, Türme, Aussichtsplattformen, Hotelpools oder Riesenräder – eben Orte, die einen grandiosen Ausblick bieten. Wer vorab planen will, nutzt die Funktionen „Ort“ oder „Kategorie“. Ansonsten vor Ort einfach die „In meiner Nähe“-Funktion aktivieren, um sich die besten Plätze anzeigen zu lassen – inklusive Infos und Wegbeschreibung. Die kostenlose Reise-App gibt es derzeit nur für Apple-Geräte.

Meetup: Gleichgesinnte treffen

Keine klassische Reise-App, eher ein soziales Netzwerk – aber ein gutes Tool, um vor allem in den Metropolen dieser Welt Menschen kennenzulernen, die ähnliche Dinge mögen. Wer beispielsweise gerne joggt, kann sich einer Laufgruppe im New Yorker Central Park anschließen, in Hongkong mit anderen auf Fotosafari gehen oder einfach selbst eine Gruppe zur gewünschten Aktivität am nächsten Zielort aufmachen. Nicht überall wird es klappen, Gleichgesinnte zu treffen. Doch an vielen Orten der Welt bietet die kostenlose App für iOS und Android eine gute Chance, Einheimische kennenzulernen.

MyPostcard: Die digitale, analoge Postkarte

Postkarten schreiben ist out? Vielleicht. Umso größer ist die Freude, wenn man doch eine bekommt. Die App MyPostcard nimmt Urlaubern das lästige Briefmarkenkaufen und die Suche nach einer Post ab. Sie erstellt persönliche Fotogrußkarten mittels Vorlagen und eigenen Aufnahmen. Gestalten, Adressaten eingeben, fertig. Ab 1,99 Euro ist die gedruckte Karte dann auf 300-Gramm-Karton innerhalb von 24 Stunden mit der Post unterwegs zu Oma, Tante oder einem anderen lieben Mensch. Kostenlos für Apple- und Android-Geräte.

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Virtuelle Zeitreisen und Stadtführungen mit der App

SAS Survival Guide: Überleben in der Wildnis

Wie entfacht man ohne Feuerzeug wärmende Flammen? Welche Pflanzen kann man in welcher Gegend essen? Wie schütze ich mich vor Tieren und überstehe eine kalte Winternacht im Freien? Für Reisende, die in der Natur das Abenteuer suchen, kann diese App zum Lebensretter werden – wenn das Smartphone im Ernstfall noch läuft. Von Soldaten einer britischen Spezialeinheit entwickelt, gibt die englischsprachige App Zugriff auf Hunderte Überlebens-Tipps in der Wildnis. Die Vollversion kostet ein paar Euro, die Lite-Version steht gratis bei iTunes und im Google-Play-Store zum Download zur Verfügung.

Splid: Abrechnen mit Freunden

Wer kennt das nicht? Man ist mit Freunden unterwegs im Urlaub, und am Ende weiß niemand mehr, was wer für die anderen in Restaurants, Bars oder woanders mitbezahlt hat. Mit Splid hat das Durcheinander im Geldbeutel ein Ende: Man legt eine Gruppe an, und jeder tippt auf seinem Smartphone ein, was er bezahlt hat. Die App rechnet dann mit – und jeder weiß schlussendlich, was er wem schuldet. Splid unterstützt nach eigenen Angaben mehr als 150 Währungen und funktioniert auch offline. Lästiges Umrechnen entfällt. Wer es ganz genau nimmt, kann nach der Reise noch ein zusammenfassendes PDF mit allen Zahlungen versenden. Die App für iOS und Android ist gratis.

Guides by Lonely Planet: Für Backpacker

Als Reiseführer für Rucksacktouristen 1972 gestartet, ist der Verlag Lonely Planet längst auch Tippgeber für den Mainstream. Die digitale Version fürs Smartphone gibt es inzwischen für mindestens 243 Städte und Länder. Die Basisversion läuft gratis und hilft schon sehr gut weiter bei der Suche nach Restaurants, Bars und Schlafgelegenheiten. Das jeweilige Preisniveau wird immer mit angegeben. Touren und Aktivitäten können gleich aus der App heraus gebucht werden. Karten und die Standortanzeige helfen, sich zurechtzufinden.