Reiserecht

Bei Verspätung wegen Nachtflugverbot steht Passagieren Entschädigung zu

Nachtflugverbot
Es kann vorkommen, dass durch das Nachtflugverbot Verspätungen eintreten. Passagieren steht dann eine Entschädigung zu.
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Muss ein Flieger wegen des einsetzenden Nachtflugverbots umgeleitet werden, ist das ärgerlich. Man landet unter Umständen auf einem anderen Flughafen und die Reisezeit verlängert sich. Passagieren steht in dem Fall eine Entschädigung zu.

Häufig verspätet sich ein Flugzeug, weil es wegen eines Nachtflugverbots am Ziel nicht mehr landen darf. Entweder startet der Flug dann am nächsten Tag, oder die Maschine landet auf einem anderen Airport. In beiden Fällen steht Passagieren in aller Regel eine Entschädigung zu.

„Es handelt sich nicht um einen außergewöhnlichen Umstand“, betont der Reiserechtsexperte Paul Degott aus Hannover. „Wenn eine Airline Probleme im Flugablauf hat, muss sie auch für die Folgen geradestehen“, erklärt die Jurist.

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Durchkreuzt ein Nachtflugverbot die Landung der Maschine, liegt das häufig daran, dass bereits die vorherigen Flüge des Fliegers verspätet waren – eine Umlaufverspätung, wie Degott erklärt. „Den letzten Flug trifft es, der darf nicht landen.“