Sperrungen und Lawinengefahr

Das sind Ihre Rechte, wenn das Hotel im Schneechaos nicht erreichbar ist

Tiefwinterliche VerhŠältnisse am Sonntag in Tirol
Tiefwinterliche VerhŠältnisse am Sonntag in Tirol
Foto: dpa picture alliance

Viel Neuschnee, Lawinengefahr, gesperrte Straßen: Manche Hotels in den Alpen sind nur schwer oder fast gar nicht zu erreichen. Welche Regeln gelten dann für betroffene Urlauber?

Bei den etwa 1400 Mitgliedern der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) gilt: Ist die Anreise an den Urlaubsort oder in das gebuchte Hotel unmöglich, dürfen keine Stornokosten berechnet werden. Es reiche aber nicht, dass Urlauber zum Beispiel eine gesperrte Straße umfahren müssen oder die Anreise wegen Schneefalls lediglich mühsam sei.

Wo sich Skiurlauber über Lawinen informieren können

Auch wenn die Anreise innerhalb von drei Tagen wieder möglich ist, entfällt die kostenlose Stornierungsregel. Ist ein Gast umgekehrt an der Abreise gehindert, habe er die Mehrkosten für die Verlängerung des Aufenthaltes selbst zu tragen, so die ÖHV. Hat der Hotelier andere Vereinbarungen mit dem Gast getroffen, gelten diese.

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Bei Urlaub über Veranstalter gibt es Geld zurück

Wurde der Skiurlaub samt Anreise bei einem Veranstalter gebucht, kann der Reisende dagegen vor Abreise den Vertrag wegen höherer Gewalt kündigen, wenn der Wintersportort komplett unerreichbar ist. Er bekommt dann das Geld für die Reise zurück.

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Angesichts neuer möglicher Schneefälle bereitet sich in Österreich das Bundesland Tirol auf die höchste Lawinenwarnstufe vor. Pech hat, wer wegen der hohen Lawinengefahr und geschlossener Lifte nicht auf die Skipiste kann. Skigebiete und Liftbetreiber schließen eine Erstattung wegen Schlechtwetter in der Regel in ihren Geschäftsbedingungen aus.