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Biblisch, kulinarisch, botanisch...

Faszinierende Städtetrips in Israel

Bibel-Tourismus und Strandurlaub - in Israel ist beides möglich und lässt sich besonders gut mit einem Städtetrip verbinden. Neben den beiden Hauptzentren Tel Aviv und Jerusalem gibt es noch weitere Städte, die man in Israel besuchen sollte. Neben Nazareth haben wir Akko und Haifa genauer unter die Lupe genommen und unsere Highlights für Sie zusammengestellt.

Akko
Akko liegt im Norden Israels und musst schon viele Eroberungsversuche über sich ergehen lassen. Was der Grund dafür ist, fragen Sie sich? Durch seine Lage eignet sich Akko optimal als Umschlagsplatz für Güter aus aller Welt, die per Schiff transportiert werden – der Hafen war bis in das 19. Jhd. der Wichtigste des Landes. Schon Napoleon, der mehrmals daran gescheitert ist die Stadt zu erobern, pflegte zusagen: “Wer Akko erobert, erobert die Welt!”.

Das Stadtbild bietet viel Aufschluss über die wechselhafte Geschichte von Akko. Die Stadt wurde von den Osmanen wie von den Tempelrittern erobert und das spiegelt die Stadt wieder. Vielseitig präsentiert sie sich und erzählt Geschichten aus der Vergangenheit unterschiedlicher Kulturen.

Besonders beeindruckend sind die Säle und Gänge unter der Erde der Kreuzfahrerstadt, die im 8. Jahrhundert den Rittern des Johanniterordens als Hauptquartier dienten. Die Kreuzfahrerstadt, welche acht Meter unter dem heutigen Straßenbild Akkos liegt, lässt vermuten, wie prächtig die Stadt einst ausgesehen haben muss. Kein Wunder, dass Akko zum Weltkulturerbe der UNESCO ernannt wurde.

Auch kulinarisch hat die Hafenstadt einiges zu bieten. Besonders empfehlenswert ist das Restaurant Uri Buri: Es gilt als DAS Fischrestaurant in Akko. Hier kommen Liebhaber authentischer Mittelmeerküche auf ihre Kosten!

Nazareth
Nazareth gilt als die Wiege des Christentums. Jesus Christus verbrachte nach Überlieferungen seine Kindheit und Jugend in dieser Stadt. Es gibt viele antike Kirchen in der Altstadt und die Kirche der Verkündigung führt die Liste der heiligen Häuser an. In dem wiedererbautem Gotteshaus befinden sich noch Überreste der früheren Kirchen aus der Zeit der Kreuzfahrer und Byzantiner.

Wie wäre es mit einer Zeitreise? Nazareth Village ist seit dem 1. Jahrhundert weitestgehend unberührt, so kann man sich in biblische Zeiten zurückversetzt fühlen.

Sind Sie ein Naturliebhaber? Israel hält unverwechselbar schöne Wanderrouten bereit. Nazareth ist Ausgangspunkt für den Gospeltrail. Der 65 Kilometer lange Trail  folgt den Wegen Jesu und lässt sich zu Fuß oder per Fahrrad bewältigen.

Haifa
Besonders grün geht es in der drittgrößten Stadt Israels zu: Die hängenden Gärten der Bahai sind geradezu paradiesisch! Die persischen Terrassengärten umringen das Grab des Bab, welches das Herzstück der Anlage bildet. Der weitläufige Park  ist nicht nur Wahrzeichen der Stadt, sondern auch eine der zentralen religiösen Städten der Glaubensgemeinschaft Bahai. Die Gärten gehören zum Weltkulturerbe der UNESCO und sind nicht nur für Botanik-Liebhaber eine Wohltat für Geist und Seele.

Die aktive Hafencity ist ein besonders beliebtes Ziel für Touristen und Händler – das Viertel ist sehr lebendig und lädt zum Flanieren oder Tanzen ein.

Haifa pflegt zudem eine besonders enge Beziehung zu Deutschland. Deutsche Templer gründeten im Jahre 1868 die Deutsche Kolonie. An ihren Häusern, typisch mit roten Ziegeldächern, sind über fast jedem Eingang deutsche Sprüche zu finden.

Tipps:
Da die Städte oft nur eine Autostunde voneinander entfernt liegen, lohnt es sich das Land mit einem Mietwagen zu bereisen. Trotz kurzer Wege bieten die verschiedenen Städte völlig neue Eindrücke. Durch die gute Infrastruktur Israels ist eine gute Anbindung mit dem öffentlichen Verkehrssystem gegeben, das sich als günstige Alternative anbietet.

 


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