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Tauchen, Wandern & Klettern

Die besten Spots für einen bewegten Urlaub in Australien

Die besten Spots für einen bewegten Urlaub in Australien

Die Vielzahl an tollen Outdooraktivitäten im Süden Australiens ist außergewöhnlich. Vom Surfen, Klettern und Mountainbiken übers Wandern bis hin zum 'Tiere gucken', bieten die Bundesstaaten Victoria und South Australia für jeden eine neue Welt. Die besten Tipps – vom Meer über die Berge bis ins Outback – haben wir für Sie zusammengetragen.

Ob guter Spaziergänger oder Powerwalker, ob Badewannenschnorchler oder Tiefseetaucher –  die Bundesstaaten Victoria und South Australia bieten eine Vielzahl an Aktivitäten für einen abwechslungsreichen Urlaub auf der anderen Seite der Welt:

Auf der Welle oder unter Wasser

Es dämmert schon. Alle sitzen gespannt am Strand des Philip Island Nature Park, schauen auf’s Wasser und warten. Plötzlich kommt die erste Gruppe von Zwergpinguinen vom Fischfang zurück. Nach und nach kommen immer mehr von den kleinen torkelnden Tierchen in immer größeren Gruppen aus dem Wasser und watscheln über den Stand zu ihren Höhlen. Die Pinguine sind auf Phillip Island zu Hause. Die Insel ist rund zwei Autostunden von Melbourne entfernt und lädt nicht nur zum Tiere beobachten ein, sondern auch zum Wandern und Surfen.

Richtung South Australia führt der Weg vorbei an der Mornington Peninsula. Der perfekte Spot zum Schwimmen und Schnorcheln. Neben vielen verschiedenen Arten von Fischen sind hier auch Delphine und kleine Seedrachen („Weedy Sea Dragons“) beheimatet.

Ideen zur Entspannung und für die besten Spas gibt es hier.

Mehr Nervenkitzel bietet dagegen ein Tauchgang ausgehend von der südaustralischen Halbinsel Eyre Peninsula: Hier kann man mit weißen Haien schwimmen – ganz sicher durch einen Käfig geschützt. Wer es etwas ruhiger angehen will, kann hier aber auch mit Seelöwen auf Tauchgang gehen.

Von Mai bis Oktober ist das Wasser rund um die Halbinsel zudem ein großer Kinderspielplatz. Wale kommen zum Kalben hier her und unternehmen mit ihren Kleinen erste Schwimmversuche.

Immer gute Aussichten

Für alle die am liebsten zu Fuß unterwegs sind ist der Great Ocean Walk mit seinen 104 Kilometern ein Muss. Auf seinem Weg zu den 12 Aposteln, vorbei an atemberaubenden Klippenformationen, trifft man auf Koalas, Kängurus, Schnabeligel und im australischen Winter auch auf Wale. Jeden Tag sieht man die Gegend mit einem neuen Blick. Egal, ob bei strahlendem Sonnenschein oder an einem trüben Regentag, hier sollte man sich vor allem Eines mitnehmen: Zeit zum Genießen.

Die ersten 36 Kilometer des neuen Grampians Peak Trails können am besten in drei Tagen bewältigt werden. Tagesausflügler wählen aus mehreren kürzeren Routenoptionen, die nicht minder spektakuläre Aussichten bieten
Die ersten 36 Kilometer des neuen Grampians Peak Trails können am besten in drei Tagen bewältigt werden. Tagesausflügler wählen aus mehreren kürzeren Routenoptionen, die nicht minder spektakuläre Aussichten bieten. Foto: Visit VictoriaFoto: Visit Victoria

Für Reisende von Adelaide nach Melbourne oder umgekehrt lohnt sich der Umweg über den Grampains National Park. Auch Urlauber, die für gewöhnlich nicht die größten Wanderfreunde sind, kommen hier gut voran. Hier warten fantastische Aussichtspunkte und versteckte Wasserfälle.
Sie wollen noch ein wenig höher hinaus? Seit Ende 2015 gibt es hier den neuen Grampians Peak Trail. Der Mehrtageswanderweg führt auf die höchsten Gipfel der Grampians. Wer hier unterwegs ist, schläft im Zelt unter einem wunderschönen Sternenhimmel.

Auf dem Weg ins Nirgendwo

Verlässt man Adelaide dagegen Richtung Nord-West kommt man nach einer mehrstündigen Fahrt zum Explorers Way. Es geht ins Outback! Die A87 Richtung Darwin führt die meisten Zeit durchs Nichts. Sprich: viel roter Outback-Sand, gelegentlich skurrile Felsformationen, manchmal ausgebrannte Fahrzeuge und seltenst Gegenverkehr.
Gelegentlich lohnt es sich jedoch den Highway zu verlassen. Eine andere Welt eröffnet sich beispielsweise durch die tiefen Schluchten, Berge aus schroffem Vulkangestein und dem riesigen Salzsee Lake Gairdner im gleichnamigen National Park.

Wer unter die Opaljäger gehen will, hält später dann in Coober Pedy. Rund 70 Prozent der Schmuckopale werden hier geschürft und verarbeitet. Eine ganz andere Welt! Die Hälfte der Einwohner lebt hier übrigens in Wohnungen unter der Erde. Selbst die Kirche ist unterirdisch.

Der Lake Gairdner ist teil des gleichnamigen Nationalparks rund 450 Kilometer entfernt von Adelaide. Foto: South AustraliaFoto: South Australia
Die Flinders Ranges gehören mit ihren Landschaften und dramatischen Felsformationen zu den ältesten Gebirgszügen der Welt. Im Nationalpark lernt man von den Aborigines viel von der Entstehung dieser Giganten im Nirgendwo, aber auch von der Kultur der Ureinwohner Australiens. Foto: South AustraliaFoto: South Australia
Coober Pedy direkt am Explorer’s Way ist das Herzstück des südaustralischen Outbacks. Hier ist die Opal-Industrie zu Hause. Davon sieht man allerdings nur wenig. Die meisten Bewohner leben hier in sogenannten ‚Dugouts‘, also unterirdischen Wohnungen. Foto: South AustraliaFoto: South Australia

Mehr Tipps für Touren oder Ausflüge gibt es hier für Victoria und South Australia. Am komfortabelsten fliegen Sie von Deutschland aus mit Singapore Airlines nach Australien.


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