Hier dreht sich alles ums Essen!

Italien hat jetzt den größten Food-Freizeitpark der Welt

FICO Eataly World
Im weltgrößten Food-Park dreht sich alles um italienische Spezialitäten wie Parma-Schinken, Parmesan, Pasta und Pizza. Aber das ist nicht alles, was die „FICO Eataly World“ zu bieten hat.
Foto: Getty Images

In der norditalienischen Region Emilia Romagna hat auf 200.000 Quadratmetern ein Freizeitpark eröffnet, in dem sich alles nur um eines dreht: Essen! Die „FICO Eataly World“ befindet sich nahe der Stadt Bologna, die für ihre kulinarischen Köstlichkeiten weltweit bekannt ist. Was die Besucher dort erwartet.

Die Emilia Romagna ist Heimat einiger der bekanntesten und beliebtesten Spezialitäten Italiens: Hier wurde der Parmaschinken erfunden, genauso wie der Parmesankäse, die Mortadella-Wurst, die Bolognese-Soße, der Balsamico-Essig und das Fladenbrot Piadina. Es verwundert also kaum, dass die Idee zum ersten Freizeitpark Europas, in dem sich alles um kulinarische Genüsse dreht, ausgerechnet hier geboren wurde.

Welche Bedeutung der nach Angaben der italienischen Zentrale für Tourismus ENIT „weltweit größte Food-Park“ für ganz Italien hat, zeigt auch die Tatsache, dass der italienische Ministerpräsident Paolo Gentiloni bei der Eröffnung mit dabei war.

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Bologna

Nahe Bologna, der Hauptstadt der Region Emilia-Romagna, hat der erste Food-Freizeitpark Europas eröffnet
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Was der Park alles bietet

Wer denkt, der Park sei einfach nur da, um sich den Bauch mit italienischen Köstlichkeiten vollzuschlagen, liegt falsch: „Dieser einzigartige Ort widmet sich der Vielfalt der italienischen Küche, und zwar vom Feld bis zur Gabel“, erklärten die Macher vergangenes Jahr auf einer Veranstaltung in New York. Konkret bedeutet das: Die Besucher lernen in Workshops, wie die Produkte für die Gerichte hergestellt werden. Allein vier Hektar des Parks bestehen aus Feldern, Weiden und Bauernhöfen, auf denen typische Sorten wie Oliven, Weintrauben, Trüffel wachsen und regionale Tierarten gehalten werden, etwa das Piemonteser Rind und das Sardische Schaf.

FICO Eataly World

Ställe mit Rindern und anderen Tierarten befinden sich auch auf dem Parkgelände. Dank Solarmodulen wird das gesamte Gebiet komplett mit hauseigenem Strom versorgt (Grafik)
Foto: FICO Eataly World

Getreide und Früchte ernten, selbst Kühe melken, Mozzarella-Käse herstellen und natürlich kochen – das Angebot an Aktivitäten ist groß. Für Schulklassen stehen zudem zehn Klassenräume bereit, in denen etwa 5000 Veranstaltungen pro Jahr stattfinden sollen.

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40 Shops, 16 Restaurants

Die hergestellten Produkte können die Besucher in 40 Shops auf dem Parkgelände probieren und auch kaufen, zudem bieten zahlreiche Hersteller aus ganz Italien ihre Köstlichkeiten an. Natürlich gibt es auch diverse Restaurants, 16 an der Zahl, in der die besten und beliebtesten Gerichte der italienischen Küche auf den Teller kommen. Darunter gibt es sowohl Sternerestaurants als auch Osterie, die einfache Gerichte und Wein servieren. Zudem gibt es mehr als 20 Stände mit Streetfood für das schnelle Ess-Vergnügen.

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„Ziel ist, die Verbindung zwischen Küche, Produkten und Territorium aufzuzeigen, kulinarische Routen zu entwickeln, die Besuchern ein authentisches Erlebnis bieten, das der Reisende sucht“, sagte ENIT-Chef Giovanni Bastianelli bei der Eröffnung.

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Eintritt kostenlos

Der Zutritt zum Park und auch die Parkplätze auf dem Gelände sind kostenlos, wie eine Sprecherin der „FICO Eataly World“ auf Nachfrage von TRAVELBOOK mitteilte. Zum Preis von 15 Euro kann man auf der Park-Webseite eine geführte Tour durch den Park buchen, zudem ist es möglich, zu verschiedenen Preisen an Degustationen von Wein und kulinarischen Spezialitäten sowie an Koch-Workshops und Ähnlichem teilzunehmen.  Zudem gibt es ein Theater und ein Konferenzzentrum.

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„Disneyland für italienisches Essen“

Die Initiatoren hoffen auf etwa 6 Millionen Besucher pro Jahr. Nicht nur aus touristischer Sicht wäre ein Erfolg des Parks für die Region Emilia-Romagna von großer Bedeutung; es sind auch Tausende neue Arbeitsplätze entstanden. Zudem kündigten die Macher an, etwa 100.000 Studenten in den landwirtschaftlichen Prozessen und bei den Ausbildungs-Aktivitäten involvieren zu wollen. Lokale Medien tauften die neue Attraktion bereits das „Disneyland für italienisches Essen“.

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