Was Urlauber wissen müssen

Wie ist die Corona-Lage in der Schweiz?

Genf
In Genf gibt es zur Zeit besonders viele Covid-19-Fälle
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Die Schweiz war von COVID-19 zunächst weniger stark betroffen, erlebt jedoch seit Mitte Juni eine Zunahme von Neuinfektionen. Was Urlauber wissen müssen.

Aus Deutschland sowie den Schengen- und einigen Drittstaaten wie Neuseeland und Australien ist die Einreise in die Schweiz kein Problem. Wer sich in den 14 Tagen vor der Einreise allerdings in fast 50 Ländern und Regionen aufgehalten hat, die als Risikogebiet gelten, muss zehn Tage in Quarantäne. Deutschland gehört nicht dazu, aber Luxemburg, Festland-Spanien, die USA und Serbien.

Wer aus einem Risikogebiet wie Spanien mit dem Auto zurück nach Deutschland reist, darf durch die Schweiz fahren und dort bei später Ankunft sogar übernachten. Kontakte müssen aber auf ein Minimum beschränkt und Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden.

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Genf ist Corona-Hotspot

Seit Mittwoch (9. September) warnt das Auswärtige Amt nun vor Reisen in die Schweizer Kantone Genf und Waadt.

Innerhalb der Schweiz gibt es keine Reisebeschränkungen oder Quarantäneauflagen. Schweizweit gilt in öffentlichen Verkehrsmitteln, darunter Seilbahnen, Maskenpflicht. Immer mehr Kantone schreiben Mund- und Nasenschutz in Geschäften vor. Die meisten Restaurants und Museen sind geöffnet. Es müssen aber Abstandsregeln eingehalten werden. Bars und Nachtclubs durften schon im Juni wieder öffnen, aber vielerorts gibt es seit dem Anstieg der Fälle wieder Beschränkungen.