In London geplant

Wo bitte ist der Eingang zu diesem Infinity-Pool?

So soll er aussehen, falls er gebaut wird: Der Infinity-Pool in London
So soll er aussehen, falls er gebaut wird: Der Infinity-Pool in London
Foto: Compass Pools

Bei diesem Pool stockt einem der Atem! Das britische Unternehmen Compass Pools hat kürzlich einen Entwurf für den weltweit ersten 360-Grad-Infinity-Pool vorgestellt. Doch aufmerksame Betrachter stellen sich sofort die Frage: Wie soll man das spektakuläre Becken überhaupt betreten?

Tatsächlich sei genau diese Frage auch für die Architekten und Designer das größte Problem gewesen, wie auf der Firmenwebsite kommuniziert wird. „ Außerdem hätte es Probleme mit dem auslaufendem Wasser geben können. Die Lösung: Eine Kombination aus U-Boot-Tür und einer Wendeltreppe, die aus dem Boden fährt, wenn jemand in oder aus dem Pool möchte.

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In 55 Stockwerken Höhe

Ein weiteres Highlight: Nicht nur die Seiten des Pools, sondern auch ein Teil des Bodens soll aus durchsichtigem Acryl sein. Besucher können dann von unten die Schwimmer betrachten. Der Infinity-Pool soll insgesamt 600.000 Liter Wasser fassen und auf dem Dach eines neuen, 55 Stockwerke hohen Gebäudes namens „Infinity London“ liegen.

So könnte der Blick von unten aussehen

So könnte der Blick von unten aussehen
Foto: Compass Pools

Die Höhe stellt die Architekten aber vor noch mehr Herausforderungen – zum Beispiel den Wind. Damit auch bei Sturm kein Wasser aus dem Becken hinunterstürzt, wird der Pool mit einem Windmesser ausgestattet, der mit dem Gebäudemanagment-System verbunden ist. Der Pool soll laut den Designern weltweit einzigartig werden. Wie genau allerdings verhindert werden soll, dass Wasser über den Poolrand hinaus spritzt bzw. nicht nach unten auf die Straße oder die Gebäudefassade gelangt, ist nicht klar. Es handelt sich vorerst auch nur um einen spektakulären Entwurf – nicht mehr.

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Ob das Projekt schon 2020 umgesetzt werden kann, hängt davon ab, ob sich Partner für das waghalsige Projekt finden. Denn letztendlich steht der Pool ja immer noch in London, wo es im Durchschnitt an 150 Tagen im Jahr regnet…

 

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