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Die besten Reisetipps für Heidelberg

Schon Johann Wolfgang von Goethe war von Heidelberg begeistert. Die Stadt habe, so notierte der Dichterfürst in seinem Tagebuch, „in ihrer Lage und mit ihrer ganzen Umgebung … etwas Ideales“.

Heidelberg liegt am Ufer des Neckar und zählt zu den wenigen deutschen Großstädten, die im Zweiten Weltkrieg nicht zerstört wurden. Deshalb hat sie von ihrem ursprünglichen Charme wenig eingebüßt
Heidelberg liegt am Ufer des Neckar und zählt zu den wenigen deutschen Großstädten, die im Zweiten Weltkrieg nicht zerstört wurden. Deshalb hat sie von ihrem ursprünglichen Charme wenig eingebüßt
Foto: Getty Images

Heute lieben vor allem Amerikaner und Asiaten die Stadt am Neckar und pilgern in Scharen aufs Schloss, zum Philosophenweg und zur Alten Brücke. Auch wer die ausgetretenen Touristenpfade verlässt, findet eine Stadt vor, die nichts von ihrem Charme aus Goethes Zeiten eingebüßt hat.

MEIN TIPP

In vino veritas, so heißt es immer, im Wein liegt die Wahrheit. Wer besonders glaubhaft erscheinen will, kann seine Briefe mit der Heidelberger Spätburgundertinte schreiben. Die Tinte basiert auf einem Wein der Heidelberger Winzerfamilie Clauer, beim Schreiben entfaltet sich leichter Wein-Duft. Erhältlich bei „Knoblauch Pen&Paper“ (Plöck 2).

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WUSSTEN SIE, DASS…

… Heidelberg eine der längsten Fußgängerzonen Europas hat? Auf 1,6 Kilometern Länge reihen sich Geschäfte, Kaufhäuser und Cafés aneinander.

… die Heidelberger Universität die älteste in Deutschland ist? Sie wurde bereits 1386 gegründet.

… die schwedische Königin Silvia gebürtige Heidelbergerin ist?

… 1907 ein Arbeiter auf einen später „Homo heidelbergensis“ genannten fossilen menschlichen Unterkiefer stieß? Er ist 560.000 bis 710.000 Jahre alt und damit eines der ältesten Zeugnisse des Menschen in Europa – anzuschauen im Museum für Geologie.

Am Ende des Schlosshofs liegt der prachtvolle Friedrichsbau. Die zahlreichen Fassadenfiguren stellen den Bauherrn Friedrich IV. und dessen Ahnen dar

Am Ende des Schlosshofs liegt der prachtvolle Friedrichsbau. Die zahlreichen Fassadenfiguren stellen den Bauherrn Friedrich IV. und dessen Ahnen dar. Foto: Getty Images

BLOSS NICHT…

… mit High-Heels zum Sightseeing. Auf der Alten Brücke liegt unebenes Kopfsteinpflaster, zum Philosophenweg und zum Schloss führen steile Anstiege – mit flachen, bequemen Schlappen ist man da einfach besser dran!

… mit dem Auto in die Altstadt fahren. In den engen Gassen dürfen meist nur Anwohner parken, Knöllchen sind teuer. Also entweder zu Fuß los – oder das Auto im Parkhaus abstellen.

… in den eisernen Hexenring auf dem Schloss beißen. Ja, der Sage nach gehört dem, der ihn durchbeißt, das Heidelberger Schloss. Aber ganz ehrlich: Es haben schon einige probiert und der Eisenring ist immer noch heil. Und inzwischen vermutlich ziemlich verkeimt dazu.

VERANSTALTUNGEN

Heidelberger Frühling: Internationales Musik-Festival mit klassischen Konzerten im März und April
Heidelberger Schlossfestspiele: Freilicht-Theaterspiele von Juni bis August im Innenhof des Heidelberger Schlosses
Heidelberger Herbst: Straßenfest am letzten Samstag im September in der Altstadt

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