Hitzesommer 2018

Europas völlig überfüllte Badestellen!

Timmendorfer Strand in Schleswig-Holstein
Am Timmendorfer Strand in Schleswig-Holstein ist kaum ein Fleckchen Sand frei
Foto: dpa Picture Alliance

Seit Wochen breitet sich die Hitzewelle über Europa aus. Viele suchen in Seen, Flüssen oder im Meer nach Abkühlung – und dort ist es, gerade jetzt zur Ferienzeit, so überfüllt wie lange nicht mehr. TRAVELBOOK zeigt die vollsten Badestellen Europas.

Nicht nur Deutschland schwitzt und ächzt bei den hohen Temperaturen – ganz Europa quält sich durch die seit Wochen andauernde Hitzewelle.

TRAVELBOOK zeigt einige der vollsten Badestellen Europas:

In Barcelona besuchten am Dienstag zahlreiche Bewohner und Touristen den Strand.

Auch in Italien zog die Hitzewelle Hunderte ans Wasser, sodass fast nur noch Sonnenschirme anstelle von Sand zu sehen waren.

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Aufgrund der enormen Hitze ist selbst an zuvor selten besuchten Badestellen kaum mehr ein Platz am oder im Wasser zu finden.

Ein Beitrag geteilt von Véronique (@humberv) am

Im Englischen Garten lockte es in den letzten Wochen nicht nur die Surfer ins Wasser.

 

  Auch an der Spree beim Badeschiff in Berlin tummelten sich die Menschen.

Auch auf Seen wird gequetscht – bewusst

Bei strahlendem Sonnenschein sind auch Outdoor-Events aktuell sehr gut besucht. So versammelten sich zum Beispiel bei dem Red Bull Cliff Diving auch in diesem Jahr wieder massenweise Menschen. Im Rahmen der Veranstaltung duellieren sich jährlich die weltbesten Klippenspringer an verschiedenen Orten Europas. Dieses Mal fand das Spektakel in Sisikon in der Schweiz statt, wo sich viele in der Hitze in Gummibooten oder auf Luftmatratzen auf den Vierwaldstättersee retteten.

Vielen Zuschauern machte der völlig überfüllte See aber nichts aus. „Es war eine coole und gechillte Atmosphäre mit gutem Sound. Ich fand’s eher witzig, dass die Gummiboote und Luftmatratzen die vorderen Plätze mit der besseren Sicht hatten“, sagte Esther Kurmann, eine Besucherin des Events, zu TRAVELBOOK.

Auch während des „Schwörmontags“ in Ulm tummelten sich zahlreiche Schlauchboote auf der Donau. Bewohner und Besucher begaben sich dort in Massen auf den Fluss, um sich für etwa 60 Minuten gegenseitig nass zu machen. „Klar ist es supervoll, aber das macht einem selbst eigentlich nichts aus. Man genießt eher die Abkühlung“, berichtet Studentin Julia Strung, die extra für die Wasserschlacht anreiste. Bei dem Wetter sei so ein Ausflug genau das Richtige. Das haben sich in diesem Sommer wohl viele gedacht.

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