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Kilometerweit zu hören! Die Golden Gate Bridge in San Francisco summt

Jetzt „singt“ sie auch noch: die weltberühmte Golden Gate Bridge
Jetzt „singt“ sie auch noch: die weltberühmte Golden Gate Bridge
Foto: Getty Images

Die Golden Gate Bridge ist weltbekannt. Wer einmal nach San Francisco reist, wird sich einen Besuch der Brücke nicht nehmen lassen. Mittlerweile ist die Attraktion sogar noch „spektakulärer“ geworden – neuerdings macht das Bauwerk nämlich Geräusche.

Die einen schwärmen von „Engelsgesang“, die anderen sind einfach nur genervt. Der Grund des Aufruhrs in San Francisco: Die Golden Gate Bridge summt. Am vergangenen Freitag war es besonders deutlich zu hören, wie in den sozialen Netzwerken mehrfach berichtet wird.

Der einfache Grund für das Summen: ein neues Geländer an der 83 Jahre alten Brücke, das aktuell etwa zu drei Viertel fertiggestellt ist. Wie der „San Francisco Chronicle“ schreibt, will man damit die Windfestigkeit verbessern. In Zukunft soll die Brücke auch bei mehr als 100 Meilen pro Stunde (ca. 161 km/h) Windgeschwindigkeit sicher bleiben, bisher waren es nur 68 Meilen pro Stunde (ca. 109 km/h). Dafür seien alte, breite Streben durch neue, die deutlich schmaler sind, ersetzt worden – und diese Änderung sorgt nun für das neue Geräusch.

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Summen ist „bekannt und unvermeidbar“

Das ist, zumindest für die Projektverantwortlichen in San Francisco, nicht überraschend. Paolo Cosulich-Schwartz, ein Sprecher des Golden Gate Bridge Highways und des dazugehörigen Districts, erklärte gegenüber dem „San Francisco Chronicle“, die Töne seien „ein bekannter und unvermeidbarer Teil des Windschutz-Projekts“.

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Nicht absehbar scheinen allerdings die Reaktionen der Bewohner von San Francisco gewesen zu sein. Die sind über den Ton zum Großteil nicht erfreut. Stattdessen gab es Freitag zahlreiche Beschwerden, ein Mann meinte sogar, das Summen hätte sich wie eine fehlerhafte Notfall-Sirene angehört. Andere hingegen meinen, das Geräusch erinnere an eine Meditationsmelodie:

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So oder so ist klar: An das Summen werden sich alle gewöhnen müssen – ob es nun gefällt, oder nicht.