30. Juli 2025, 18:14 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Der Blackpool Pleasure Beach, ein Freizeitpark im Westen Englands, bekommt eine neue, rekordverdächtige Attraktion. Denn das geplante Pendel-Fahrgeschäft soll die größte ihrer Art in Großbritannien werden.
Erst kürzlich hat der Freizeitpark, der etwa eine Autostunde von Liverpool entfernt liegt, seine Pläne für die Rekord-Attraktion vorgestellt. So soll das neue Fahrgeschäft im kommenden Jahr, also 2026, eröffnet werden. Das Pendel-Fahrgeschäft trägt den Namen Aviktas und soll umgerechnet rund 10 Millionen Euro kosten.
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Doppelt so hoch wie der bisherige Spitzenreiter
Adrenalinjunkies und Achterbahn-Fans werden bei der neuen Rekord-Attraktion im Blackpool Pleasure Beach voll auf ihre Kosten kommen. Denn mit einer Höhe von rund 42 Metern ist das Fahrgeschäft beinahe doppelt so hoch wie der bisherige Spitzenreiter, der Maelstrom in Drayton Manor bei Birmingham.
Im rotierenden Pendel der Bahn können bis zu 40 Fahrgäste sitzen, nach außen gerichtet, die Beine in der Luft baumelnd. Dabei schwingen sie um 120 Grad und das Gefühl zu fliegen wird nachgeahmt. Dabei haben sie unter anderem den Blick auf die angrenzende Achterbahn sowie das Meer, da der Freizeitpark direkt an der Küste liegt.
Fahrt soll „kolossal“ werden
Amanda Thompson, CEO des Pleasure Beach Resort, verspricht laut „Daily Mail“, dass die Fahrt mit der neuen Rekord-Attraktion kolossal, gewaltig, aufregend und eine unglaubliche Bereicherung für die Stadt werde. Man sei dafür bekannt, dass man im Pleasure Beach Großes leiste, genau das sei bei Aviktas der Fall. Wann die Pendelbahn dann genau eröffnet wird und das allererste Mal Fahrgäste durch die Luft wirbelt, ist noch nicht bekannt.
„Ich kann mein hysterisches Gekreische schon hören“
„Ich möchte hoch hinaus und bin offenbar auch ein klein wenig lebensmüde. Und um beide Impulse zu befriedigen, ist mir bislang auch kein Weg zu weit. Erst vor kurzem bin ich extra in die Schweiz geflogen, um mich vom 220 Meter hohen Verzasca-Staudamm an einem Bungy-Seil befestigt hinunterzustürzen wie einst James Bond in „Goldeneye“. Einen Tandem-Fallschirmsprung habe ich auch bereits absolviert (der zweite ist geplant), in Polen war auf einem Rummel kein Fahrgeschäft vor mir sicher und eigentlich möchte ich mal wieder in den Heidepark, weil die wilden Achterbahnen und mein guter alter Freund der Freifallturm nach mir rufen.
Von daher kann ich der Fertigstellung der neuen Attraktion in England nur entgegenfiebern. Das riesige Pendel sieht schon jetzt absolut furchteinflößend aus und ich kann mein hysterisches Gekreische bereits jetzt in meinem inneren Ohr hören. Eine weitaus kleinere Variante bin ich nämlich schon einmal gefahren und fand das ziemlich aufregend – und jeder Meter an zusätzlicher Höhe bedeutet ganz sicher noch mehr Spaß. Dafür reise ich auch gerne hin, obwohl die britische Insel nicht gerade für Strandurlaube bekannt ist.“