2. Oktober 2025, 6:57 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Dank Drohnen kann man die Welt immer leichter auch von oben sehen. Die Drone Photo Awards haben auch 2025 wieder die besten Drohnen-Fotos ausgezeichnet. TRAVELBOOK zeigt eine Auswahl der spektakulären Bilder.
Im Rahmen des Siena International Photo Awards werden seit 2018 auch die besten Fotos ausgezeichnet, die mit einer Drohne aufgenommen wurden. Mitmachen können sowohl professionelle Fotografen, aber auch Amateure können ihre Arbeiten einreichen. Insgesamt gibt es acht Kategorien, außerdem wird das Foto des Jahres ausgezeichnet. Diesen Preis hat sich in diesem Jahr ein Fotograf aus Deutschland gesichert.
Das Drohnen-Foto des Jahres
Dennis Schmelz aus Erfurt sichert sich mit seinem Drohnen-Foto „The Lone Horseman“ den Award für das Foto des Jahres 2025. Aufgenommen hat er es im Herzen Kappadokiens in der Türkei. Zu sehen ist ein einsamer Reiter auf einem Felsvorsprung, um ihn herum liegt Schnee. Von der Jury wurde gelobt, wie dem Fotografen es gelungen ist, mit seiner Drohne eine einzigartige und atemberaubende Perspektive zu finden, die in dieser so oft fotografierten Landschaft bisher nie eingefangen wurde.
Weitere ausgezeichnete Drohnen-Fotos 2025
„Monument of a Forgotten Era“
Dieses Drohnen-Foto von Carlo Alberto Conti zeigt eine fast schon surreale Landschaft, die Wüste in Utah. Von der Jury heißt es, dass das Bild einen Blick in eine Welt lange vor uns gebe, in der allein die Natur das Land beherrschte.
„Earth’s imprint“
Auf diesem ausgezeichneten Foto sieht man ein Kiesbergwerk in Moryń, Polen. Der polnische Fotograf Michał Nieścioruk hat es mit einer Mini-Drohne aufgenommen.
„Edge of Stillness“
Mitten im Winter ließ Helga Urbán eine Drohne steigen – zu sehen ist eine Entenschar, die zum Teil auf dem offenen Wasser und zum Teil über dem Eis schwimmt. Laut der Jury fängt das Bild die elegante Geometrie der Natur ein.
„Ocean Pool“
Das Felsenbecken Mona Vale in Sydney liegt direkt an der Küste – allein das ist schon beeindruckend. Das ausgezeichnete Drohnen-Foto von Neil Bennett zeigt von weit oben einen einsamen Schwimmer, der darin seine Bahnen zieht. Dank der Perspektive kann man gut sehen, wie die Wellen aus entgegengesetzten Richtungen heranrollen und an der Küste brechen.
„Yellow River“
Auf den ersten Blick ist hier gar nicht zu erkennen, um was es sich handelt. Im Süden Islands hat die Fotografin Madelon Dielen einen Gletscherfluss eingefangen, der mit Schlamm gefüllt ist und auf einen Lavastrand zuläuft.
„Silenciosa“
Und auch dieses Bild wurde beim Drohnen-Award 2025 ausgezeichnet. Der Fotograf Felipe Molina hat in der Antarktis einen Seeleopard eingefangen, der ein paar Pinguine beobachtet. Nur dank der Drohnenaufnahme kommt man den Tieren so nah.