Canyons, Krater, Salzkrusten...

9 einzigartige Naturwunder in Israel

Diese Gesteinsformation im Timna-Park ist nur eines der zahlreichen Naturwunder des Landes.
Diese Gesteinsformation im Timna-Park ist nur eines der zahlreichen Naturwunder des Landes.
Foto: getty images
Er ist Israels Antwort auf den Grand Canyon in Arizona und der größte Erosionskrater weltweit: der Maktesh Ramon in der Negev-Wüste. Er ist 300 Meter tief, 8 Kilometer breit und 40 Kilometer lang. Wer starke Nerven hat, bestaunt die imposante Landschaft vom Aussichtspunkt direkt oberhalb des Kraterrands.
Er ist Israels Antwort auf den Grand Canyon in Arizona und der größte Erosionskrater weltweit: der Maktesh Ramon in der Negev-Wüste. Er ist 300 Meter tief, 8 Kilometer breit und 40 Kilometer lang. Wer starke Nerven hat, bestaunt die imposante Landschaft vom Aussichtspunkt direkt oberhalb des Kraterrands.
Foto: Go Israel
Bevor man die Grotten von Rosh Hanikra erreicht, gibt es eine ganz andere Attraktion: Denn die steilste Standseilbahn der Welt führt hinunter zu den Meeresgrotten – nichts für Menschen mit Höhenphobie also. Unten angekommen führen Treppen, Stege und Wege immer nah am tosenden Meer auf 400 Metern Länge durch die Höhlenwelt.
Bevor man die Grotten von Rosh Hanikra erreicht, gibt es eine ganz andere Attraktion: Denn die steilste Standseilbahn der Welt führt hinunter zu den Meeresgrotten – nichts für Menschen mit Höhenphobie also. Unten angekommen führen Treppen, Stege und Wege immer nah am tosenden Meer auf 400 Metern Länge durch die Höhlenwelt.
Foto: getty images
Unweit von Eilat, an der Schnellstraße nach Owda, liegt der Red Canyon mit seinen beeindruckenden roten Gesteinsschichten. Vom Parkplatz führt ein 1,5 Kilometer langer Wanderweg hin. Der Canyon ist zwar nicht sehr groß, nämlich nur 600 Meter lang und 10 bis 20 Meter tief, die Schlucht gerade einmal einen bis drei Meter breit – doch lohnt einen Abstecher allemal.
Unweit von Eilat, an der Schnellstraße nach Owda, liegt der Red Canyon mit seinen beeindruckenden roten Gesteinsschichten. Vom Parkplatz führt ein 1,5 Kilometer langer Wanderweg hin. Der Canyon ist zwar nicht sehr groß, nämlich nur 600 Meter lang und 10 bis 20 Meter tief, die Schlucht gerade einmal einen bis drei Meter breit – doch lohnt einen Abstecher allemal.
Foto: getty images/go israel
Sie wurde 1968 durch Zufall entdeckt, als nämlich Minenarbeiter nebenan Sprengungen vornahmen: die Sorek-Höhle bei Beit Shemesh. Sie ist zwar mit ihren 82 Metern Länge und 60 Metern Breite relativ klein, dafür aber nicht minder beeindruckend: Viele der Tropfsteine sind mindestens 300.000 Jahre alt.
Sie wurde 1968 durch Zufall entdeckt, als nämlich Minenarbeiter nebenan Sprengungen vornahmen: die Sorek-Höhle bei Beit Shemesh. Sie ist zwar mit ihren 82 Metern Länge und 60 Metern Breite relativ klein, dafür aber nicht minder beeindruckend: Viele der Tropfsteine sind mindestens 300.000 Jahre alt.
Foto: getty images
Rund 25 Kilometer nördlich von Eilat liegt der Timna-Park, die älteste Kupfermine der Welt. Die Schächte, die den Park durchziehen, stammen teilweise aus dem 5. Jahrhundert vor Christus. Nicht minder imposant: die zahlreichen Gesteinsformationen. Der Naturbogen, siehe auch Bild 1 in dieser Galerie, ist einer der interessantesten.
Rund 25 Kilometer nördlich von Eilat liegt der Timna-Park, die älteste Kupfermine der Welt. Die Schächte, die den Park durchziehen, stammen teilweise aus dem 5. Jahrhundert vor Christus. Nicht minder imposant: die zahlreichen Gesteinsformationen. Der Naturbogen, siehe auch Bild 1 in dieser Galerie, ist einer der interessantesten.
Foto: go israel
Ein erodierter Monolith in Form eines Pilzes – eine weitere bizarre Steinsformation im Timna-Park in der Arava-Wüste
Ein erodierter Monolith in Form eines Pilzes – eine weitere bizarre Steinsformation im Timna-Park in der Arava-Wüste
Foto: Go Israel
Vor 540 Millionen Jahren von Regenwasser geformt: die Säulen Salomons, zwei gigantische Granitfelsen im Timna-Park. Sie sind durch einen Wanderweg auch begehbar.
Vor 540 Millionen Jahren von Regenwasser geformt: die Säulen Salomons, zwei gigantische Granitfelsen im Timna-Park. Sie sind durch einen Wanderweg auch begehbar.
Foto: go israel
Die Judäische Wüste oder Wüste Juda liegt zwischen Jerusalem und dem toten Meer und endet steil abfallend im Jordantal. Zahlreiche Wadis durchschneiden sie von West nach Ost, teilweise bis zu 600 Meter tief. Einer der beeindruckendsten Felsformationen ist der Dragot Canyon (auch: Darja oder Daraja), der allerdings nichts für Angänger ist.
Die Judäische Wüste oder Wüste Juda liegt zwischen Jerusalem und dem toten Meer und endet steil abfallend im Jordantal. Zahlreiche Wadis durchschneiden sie von West nach Ost, teilweise bis zu 600 Meter tief. Einer der beeindruckendsten Felsformationen ist der Dragot Canyon (auch: Darja oder Daraja), der allerdings nichts für Angänger ist.
Foto: go israel
So tot ist das Tote Meer gar nicht: Zwar überleben hier keine Fische, dafür aber zahlreiche Mikroorganismen. Auch haben die hier konzentrierten Mineralien eine durchaus lebensverlängernde, da gesundheitsfördernde Funktion – weshalb viele Menschen hier gern ein Bad nehmen und sich dabei auf dem Salzwasser treiben lassen. Da das Tote Meer keinen Abfluss hat, verdunstet das Wasser im trockenen Wüstenklima und lässt bizarre Verkrustungen aus Salz zurück.
So tot ist das Tote Meer gar nicht: Zwar überleben hier keine Fische, dafür aber zahlreiche Mikroorganismen. Auch haben die hier konzentrierten Mineralien eine durchaus lebensverlängernde, da gesundheitsfördernde Funktion – weshalb viele Menschen hier gern ein Bad nehmen und sich dabei auf dem Salzwasser treiben lassen. Da das Tote Meer keinen Abfluss hat, verdunstet das Wasser im trockenen Wüstenklima und lässt bizarre Verkrustungen aus Salz zurück.
Foto: getty images

Nach Israel fährt man in erster Linie wegen der biblischen Stätten, der pulsierenden Metropolen Jerusalem und Tel Aviv und des ganz besonderen israelischen Lifestyles, dem man hier auch noch an herrlichen Stränden frönen kann – aber weniger vielleicht wegen der Landschaft. Dabei hat diese einiges zu bieten. Und wäre allein schon eine Reise wert. TRAVELBOOK stellt die Naturwunder des Landes vor.


Foto: getty images

Eigentlich ist es schon ein Wunder, dass Israel mit so vielen verschiedenen Landschaften reizt. Schließlich misst das Land von Nord nach Süd gerade einmal 400 Kilometer und von West nach Ost nur 100. Immerhin: Platz genug für gleich sechs verschiedene klimatische Zonen, vom Mittelmeerklima bis zum Wüstenklima, und die Vielfalt der Landschaft ist zum Teil schon damit erklärbar.

Hinzu kommen geologische und geografische Besonderheiten. Die erstaunlichste ist sicher nach wie vor das Tote Meer. Schon die geografische Lage – ein Meer, das unter dem Meeresspiegel liegt, nämlich gut 430 Meter – ist schwer vorstellbar. Der Salzgehalt von 30 Prozent (zehnmal so viel wie im Ozean) ist es auch. Zumindest so lange, bis man beim Baden in, oder besser: auf dem Wasser plötzlich ein paar Spritzer in die Augen bekommt und auf einmal kein Land mehr sieht.

Salzkristalle am Toten Meer

Salzkristalle am Toten Meer. Foto: go israel

65 Kilometer lang und bis zu 18 Kilometer breit ist das Salzmeer, das auf Hebräisch Yam Hamelah heißt und im südlichen Becken mit bizarren Kristallformationen aufwartet, was diesen unwirtlichen Ort noch ein bisschen bizarrer macht.

Skurrile Formationen nehmen vielerorts auch Felsen und Gesteine an. Im Timna-Nationalpark sind gleich drei imposante Gebilde zu bestaunen: ein Fels in Pilzform, ein überdimensionaler Rundbogen sowie gigantische, schlanke Felsen, die man die Säulen Salomons nennt. Und dann gibt es natürlich noch die zahlreichen Krater und Canyons, die so manchen Besucher an Arizona und Co. erinnern.

Klicken Sie sich oben durch unsere Bildergalerie – und entdecken Sie die Naturwunder Israels.

Israels Antwort auf den Grand Canyon: der Ramon-Krater

Israels Antwort auf den Grand Canyon: der Ramon-Krater. Foto: getty images

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