Wegen Corona

Wilde Tiere kehren in die Städte zurück

Kaschmirziegen in Wales
In einer kleinen Stadt in Wales sind aktuell haarige Vandalen unterwegs: Kaschmir-Ziegen!
Foto: Getty Images

Die Corona-Pandemie bewirkt, dass Menschen weltweit sich in ihre Häuser zurückziehen und nur im Notfall nach draußen gehen. Das erfreut zumindest die Tierwelt. Überall auf der Welt erobern sich wilde Tiere gerade Lebensraum zurück. Wir zeigen die skurrilsten Fotos und Videos.

Teilweise sind sie auf der Suche nach Futter, teilweise erkunden sie einfach neugierig eine Umgebung, die sie sonst fürchten.

TRAVELBOOK zeigt ein paar Beispiele – darunter ist sogar ein Tier, das schon als ausgestorben vermutet wurde!

Wildschweine in Barcelona, Spanien

Auch in Barcelona sind die meisten Einwohner mittlerweile in Quarantäne, Touristen gibt es so gut wie keine mehr. Das nutzt dieses Wildschwein aus und sucht in den Büschen eines Mittelstreifens nach etwas Essbarem.

Rehe in Nara, Japan

Nara Rehe

Die Rehe sieht man aktuell überall in Nara
Foto: Getty Images

Bekannt sind die Sika-Rehe von Nara schon lange, sie gelten den Anwohnern sogar als heilig. Doch da aktuell keine Touristen in die beliebte Stadt fahren, verbreiten sich die Rehe immer weiter und dringen auf der Suche nach Futter, das sie sonst von Urlaubern bekommen haben, immer tiefer in die Wohnviertel ein.

Auch diese Affen sind auf der Suche nach Futter: Hier kämpfen hungernde Affen in Thailand um Nahrung!

Ein Jaguar in Tulum, Mexiko

Dieser Jaguar wollte es sich wohl mal gutgehen lassen – und schaut sich im Badeort Tulum in Mexiko um. Videos zeigen, wie die Großkatze die Straßen nahe des 4-Sterne-Hotels „Grand Sirenis Riviera Maya Resort & Spa“ entlang läuft.

Spannende Videos rund ums Thema Reisen gibt’s übrigens auf unserem YouTube-Kanal – hier abonnieren!

Kaschmir-Ziegen in Llandudno, Wales

In LLandudno sind momentan mehr Ziegen als Menschen auf den Straßen

In LLandudno sind momentan mehr Ziegen als Menschen auf den Straßen

Eine Herde wilder Kaschmir-Ziegen bevölkert aktuell das britische Seebad Llandudno in Wales. Doch so lustig der Anblick auf Außenstehende wirkt, so wenig „amused“ sind die Anwohner. Denn die Ziegen essen mit großer Freude die Hecken und neu gepflanzte Bäume im Ort.

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Eine Malabar-Zibetkatze in Indien

Diese Entdeckung ist, sollte es sich wirklich um die Malabar-Zibetkatze handeln, eine Sensation – denn jahrelang fürchtete man, sie sei bereits ausgestorben!

Die sehr seltene Unterart der Großfleck-Zibetkatze kommt nur in einem kleinen Gebiet im Südwesten Indiens vor. Nachdem es seit 2006 mehrere Suchexpeditionen gegeben hatte, die alle ohne Ergebnis blieben, äußerte sogar die Zoological Society of London vor einigen Jahren die Vermutung, die Katze sei wohl ausgestorben. Doch das aktuelle Videomaterial aus Indien scheint zu zeigen, dass die Malabar-Zibetkatze noch lebt.

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