Nach tödlichen Schüssen

Airbnb verbietet „Partyhäuser“-Vermietung

Polizeiauto hinter einer Absprerrung in Orinda, Kalifornien
Die tödlichen Schüsse fielen in Orinda im US-Bundesstaat Kalifornien
Foto: Getty Images

Eine Party in Kalifornien geriet außer Kontrolle, es fielen Schüsse, vier Menschen kamen ums Leben. Das Partyhaus wurde bei Airbnb angemietet, jetzt hat das Portal reagiert.

Nach Angaben mehrerer Nachrichtenagenturen, unter anderem der Associated Press, mietete eine Frau das Haus in dem Vorort von Orinda in San Francisco bei Airbnb an. Sie soll dem Vermieter gesagt haben, sie plane eine Familienfeier mit Dutzenden Familienmitgliedern. Zur der Party kamen aber wohl mehr als 100 Menschen, die am Ende um ihre Leben rannten, als es zu den tödlichen Schüssen kam.

„Party-Reaktionsteam“ entsteht

Am Samstag meldete sich dann Airbnb-Chef Brian Chesky bei Twitter zu den Vorfällen. Er sprach den Familien und Nachbarn sein Mitgefühl aus und versprach, sie zu unterstützen. Anschließend schrieb er: „Ab heute verbieten wir ‚Partyhäuser‘ und wir verdoppeln Bemühungen, nicht genehmigte Partys zu bekämpfen und missbräuchliches Verhalten von Gastgebern und Gästen loszuwerden, einschließlich des Verhaltens, das zu den schrecklichen Ereignissen führt, die wir in Orinda gesehen haben. (…)“

In weiteren Nachrichten auf Twitter erklärte Chesky, es würden „Hoch-Risiko-Reservierungen“ verstärkt mit der Airbnb-„Risikoerkennungstechnologie“ überprüft. Er versprach, ein „Partyhaus-Reaktionsteam“ ins Leben zu rufen, welches sofort eingreifen könne. „Wir müssen es besser machen und das werden wir“, schrieb er.

Nach Medienberichten soll der Haus-Besitzer in Orinda nichts von der Party gewusst haben, wie er selbst versicherte.

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