9. April 2026, 12:30 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Erneut bekommen reiselustige Europäerinnen und Europäer die Chance, ein kostenloses Bahnticket zu gewinnen. Wer am Ende die Gratis-Fahrkarten erhält, entscheiden sechs Quiz-Fragen. Bewerbungen können bis 22. April eingereicht werden.
Auch in diesem Frühjahr eröffnet die Europäische Union wieder zahlreichen Jugendlichen, Europa per Zug zu entdecken – und das kostenlos. Denn im Rahmen der neuen Bewerbungsrunde des EU-finanzierten Programms DiscoverEU stehen anlässlich des 40-jährigen Bestehens des Schengener Abkommens dieses Mal 40.000 Reisetickets zur Verfügung. Bis zum 22. April um 12 Uhr mittags können sich alle, die zwischen dem 1. Juli 2007 und dem 30. Juni 2008 geboren sind, auf eines der EU-Zugtickets bewerben. Die Gewinner können zwischen dem 1. Juli 2026 und dem 30. September 2027 bis zu sieben Tage innerhalb eines Monats unterwegs sein. Sowohl Einzelpersonen als auch Gruppen können sich bewerben. Eine Gruppe darf dabei aus bis zu fünf Mitgliedern bestehen.
Die Initiative „DiscoverEU“ startete im Jahr 2018 und geht auf die Idee der Aktivisten Vincent-Immanuel Herr und Martin Speer zurück. Mit ihrem Vorschlag, jedem EU-Bürger zum 18. Geburtstag ein Interrail-Ticket zu schenken und ihn so mit dem Kontinent vertraut zu machen, stießen sie auf viel Zuspruch aus Politik und Gesellschaft.
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Wie erhält man die kostenlosen EU-Zugtickets?
Um ein Gratis-Ticket zu gewinnen, muss man zunächst sein Wissen in einem kleinen Quiz mit Fragen zur EU unter Beweis stellen. Teilnahmeberechtigt sind junge Menschen aus der Europäischen Union – einschließlich der überseeischen Länder und Gebiete. Auch Nicht-EU-Länder können teilnehmen, wenn sie mit dem Erasmus+-Programm assoziiert sind. Dies gilt für Island, Liechtenstein, Nordmazedonien, Norwegen, Serbien und die Türkei.
Personen mit Behinderungen oder gesundheitlichen Einschränkungen erhalten zudem laut Kommission Unterstützung während ihrer Reisen. Für jedes Land stehen unterschiedlich viele Tickets zur Verfügung, die Kontingente werden zusammen mit den Ergebnissen bekannt gegeben. Gibt es in einem Land weniger Bewerbungen als verfügbare Pässe, werden die übrigen Pässe an Länder mit mehr Bewerbungen als Plätzen weitergegeben.