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Mit Hotelzimmern, Spa und Garten

Der Luxus-Zug, der komplett aus Glas bestehen soll

G-Train
So soll der G-Train von Thierry Gaugain aussehenFoto: Thierry Gaugain

Wer mit dem Zug verreist, möchte meistens einfach nur ans Ziel kommen. Doch ein neuer Entwurf für einen Luxus-Zug will die Fahrt selbst zum Erlebnis machen. Dabei soll der „G-Train“ sogar Konkurrenten wie den weltberühmten Orient-Express in den Schatten stellen. Die Details.

Er soll der erste private Luxuszug der Welt werden: der G-Train. Entworfen hat ihn der französische Designer Thierry Gaugain. Insgesamt soll der Zug 400 Meter lang sein und 14 Waggons haben. Sie sollen aufgeteilt werden in eine Hauptsuite an der Vorderseite, gefolgt von 18 Gästezimmern, einem Fitnessraum, einem Spa, einem Speisewagen und einer großen Empfangshalle. Außerdem soll es ausklappbare Seitenflügel geben, die dann als Außenterrassen dienen können. Der Zug soll 160 km/h fahren und ist so konzipiert, dass er sowohl in Amerika als auch in Europa fahren kann.

Auf diesem Rendering sind sowohl die ausklappbaren Außenterrassen gut sichtbar, als auch das Glas-Dach des G-Train
Auf diesem Rendering sind sowohl die ausklappbaren Außenterrassen gut sichtbar als auch das Glas-Dach des G-TrainFoto: Thierry Gaugain

Besonders außergewöhnlich: Der Zug soll komplett aus Glas bestehen. Nachts soll er komplett golden erstrahlen, tagsüber können die Gäste selbst entscheiden, ob sie nach außen blicken oder auf Knopfdruck durch das Hightech-Glas den Blick auf eine von sieben virtuellen Reisen ändern wollen. Wenn gewünscht, kann der G-Train in der Mitte geteilt werden und dann in zwei unterschiedliche Richtungen fahren. Tatsächlich erinnern die Entwürfe sehr an den fiktionalen „Snowpiercer“, ein gigantischer Luxuszug, der im gleichnamigen Science-Fiction-Actionfilm und der darauf basierenden Netflix-Serie ohne Unterlass über die vereiste Erde fährt.

G-Train bei Nacht
Ein surrealer Anblick: Nachts kann der Luxus-Zug komplett beleuchtet werden Foto: Thierry Gaugain

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G-Train soll 350 Millionen Dollar kosten

Im Gegensatz zum Snowpiercer soll der G-Train aber keine Fiktion bleiben. So habe es bereits Gespräche mit dem britischen Ingenieurbüro Eckersley O’Callaghan, dem Schweizer Zugbauer Stadler und dem französischen Glashersteller Saint-Gobain gegeben. Man habe darüber gesprochen, ob der Zug in der von Designer Thierry Gaugain angedachten Weise auch wirklich auf die Schienen gehen kann. „Wir mussten die Machbarkeit des Projekts sicherstellen, bevor wir weitermachen konnten“, so Gaugain in einer Pressemitteilung, die TRAVELBOOK vorliegt.

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Doch dafür müsste sich erstmal ein Käufer finden. Denn der G-Train soll später insgesamt stattliche 350 Millionen Dollar kosten. Immerhin der Designer ist da optimistisch. Aktuell befindet sich der „Palast auf Schienen“ zwar noch in der Konzeptionsphase. Doch laut Gaugain habe er bereits das Interesse von Reisenden und Investoren auf der ganzen Welt weckt.

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