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Niveau-Offensive!

In 11 Restaurants auf Mallorca gibt es jetzt einen strengen Dresscode 

Playa de Palma Dresscode
Im T-Shirt, das im Trikot-Style für den berühmten „Bierkönig“ auf der Playa de Palma wirbt, vom Strand zur Party? Einige Lokale rund um den Ballermann verbieten das jetzt.Foto: Getty Images

In Flipflops, oberkörperfrei oder im Bikini am Ballermann feiern? In einigen Lokalen auf der Playa de Palma ist das schon seit Anfang der Saison nicht mehr möglich. Elf Lokale gehen nun noch weiter und verweigern einigen Urlaubern den Zutritt. Was man jetzt nicht mehr tragen darf: TRAVELBOOK kennt die Details.

Auf der Playa de Palma, vor allem am Ballermann, ziehen feiernde Partytouristen betrunken und grölend durch die Straßen. Alles scheint trotz des angestrebten Imagewandels der Inselregierung sowie zahlreicher Hoteliers und Gastronomen beim Alten. Unternehmer berichten sogar, dass es schlimmer sei als je zuvor – die Sauftouristen seien zurück und feiern, als gäbe es kein Morgen mehr. Im Kampf gegen das Chaos setzen elf Lokale nun auf einen strengeren Dresscode.

Bereits geltende Maßnahmen und Benimmregeln

Auch, wenn die Bilder der tobenden Sauftouristen eine gänzlich andere Sprache sprechen, wollen Inselregierung und zahlreiche Unternehmer schon länger weg vom Party-Image und hin zum Qualitäts-Tourismus. Dafür wurde bereits eine Reihe von Maßnahmen umgesetzt. So dürfen etwa All-Inclusive-Hotels schon seit zwei Jahren nicht mehr unbegrenzt Alkohol ausschenken, und das Trinken ist nur noch in Lokalen erlaubt, nicht aber am Strand oder auf der Straße. Nachdem bereits Sangria-Eimer verboten wurden und strenge Raucher-Regeln galten, gibt es seit Saison-Beginn in einigen Lokalen weitere Benimmregeln.

Wie unter anderem mdr.de berichtete, dürfen Besucher nicht mehr barfuß die Lokale betreten. Feiern mit nacktem Oberkörper ist ebenfalls nicht mehr erlaubt. Zudem wollen die Lokalbetreiber in Zukunft ein besonderes Augenmerk auf die Tätowierungen ihrer Gäste legen. Enthalten Tattoos rassistische oder rechtsradikale Symbole, kann der Einlass verwehrt werden. Weiter sind auch Kostüme verboten oder Handtücher mit anzüglichen Bildern.

Auf diese Regeln hatte sich ein Verband der Lokale geeinigt: Asociación Balear de Ocio y Entretenimiento, kurz Abone. Dazu zählen laut „Mallorca Magazin“ Lokale zwischen Can Pastilla und S’Arenal. Viele davon werden hauptsächlich von deutschen Touristen besucht, zum Beispiel Bamboleo, Rutschbahn, Megapark, Showarena, Bierkönig, Las Palmeras, Oberbayern und Bolero.

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Der noch strengere Dresscode auf Palma verbietet auch Trikots

Wie das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ berichtete, einigten sich elf Lokale des Unternehmerverbandes „Palma Beach“ auf einen noch strengeren Dresscode. Im „El Chiringuito Beach House“, „Bonito Kitchen & Cocktails“, „Upper Mallorca“ und acht weiteren Lokalen sind Badebekleidung sowie Flip-Flops ebenfalls verboten. Aber nun ist eben auch weitere Bekleidung, mit der viele Urlauber nicht rechnen würden, nicht mehr erlaubt. Denn neu ist es, dass man auch keine trägerlosen Tops, Fußballtrikots und T‑Shirts, die für bestimmte Lokale werben, in den elf Lokalen tragen darf. Auch auf die Accessoires wollen die Unternehmer einen genaueren Blick werfen. So müssen Touristen mit auffälligen Stücken, die sie bei Straßenhändlern gekauft haben – wie etwa im Dunkeln leuchtende Hüte – draußen bleiben.

Die Unternehmer wollen eigenen Aussagen zufolge nicht nur das Zeigen von zu viel Haut beschränken, sondern wenig elegante Kleidungsstücke verbannen. Ziel des Dresscodes auf der Playa de Palma sei nicht das Verbot, sondern ein Umerziehen der Urlauber.

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