Area 51

Auf Google Earth: Sieht man HIER die geheimen Ufo-Hangars der Area 51?

Area 51
Zeigt dieses Bild den geheimnisvollen Ufo-Hangar? Fakt ist, es stammt aus der Area 51
Foto: Google Earth

Ist dieses Video der Beweis dafür, dass die US-Regierung an Ufos arbeitet? Neue Bilder bei Google Earth zeigen jetzt die super geheime Area 51 – und etwas, das durchaus ein Hangar für Flugobjekte sein könnte.

Man sieht darin eine Karte auf Google Earth, die interaktiv bewegt wird, wobei ein Sprecher behauptet, es handele sich bei den Bildern um die sagenumwobene Area 51 in der Wüste Nevadas.

Zumindest wird das in dem Video gemutmaßt. Doch der Reihe nach: Die Weltöffentlichkeit wurde erstmal 1989 auf die Area 51 aufmerksam, als der Wissenschaftler Robert Lazar im US-Fernsehen behauptete, auf der streng geheimen Militärbasis gäbe es nicht weniger als neun fliegende Untertassen außerirdischer Herkunft, wie der „Spiegel“ berichtet. Die Ursache der Aufregung über das neue Video: Die Aufnahmen zeigen einen Bereich, den Lazar damals als S4 oder Site 4 bezeichnete – und von dem er sagte, genau hier befände sich eben ein Hangar, versteckt in einem Berg, in dem die Ufos stehen würden. Er sagte weiter, er habe als Ingenieur dort daran gearbeitet, deren Antrieb zu verstehen und nachzubauen, auch stünden die USA bereits seit den 70er Jahren im Austausch mit einer extraterrestrischen Spezies.

Ein geheimer Eingang in den Berg?

Ist ebenjener Hangar auf den Bildern zu sehen? Genau das mutmaßt der Sprecher des Videos, ein selbsternannter Ufologe namens „Tyler“ auf seinem Youtube-Kanal. Er sagt, der Ort sehe aus wie eine riesige Baustelle, auch sehe man mindestens drei große Hangar-Tore. „Sehr ähnlich dem, was Bob beschrieben hat“, schließt er. Später in dem Video sagt er zu den Bildern: „Das ist definitiv ein geheimer Eingang in den Berg…Wer weiß, wie viel Raum sie unterirdisch bereits frei gelegt haben.“

Das Video zeigt auch faszinierende Originalaufnahmen aus dem Fundus von Lazar, in denen er und ein Freund mutmaßlich in der Gegend, wo der Hangar sich befindet, nachts mysteriöse Flugobjekte beobachten. „Tylers“ Schlussfolgerung: „Dies könnte ein relativ neuer Hangar sein – wie viele fertige sind dann also dort draußen?“

Die Behauptungen Lazars bezeichneten damals die Geburtsstunde der Legenden um die Area 51, die in den kommenden Jahrzehnten immer wieder mit zahlreichen, vermutlich erfundenen, Geschichten unterfüttert und in Serien wie „Akte X“ thematisiert wurden.

Alien-Mythen gab es in den USA aber schon viel früher, nämlich seit 1947, als der Absturz eines unbekannten Flugobjektes über der Wüste von New Mexico als sogenannter Roswell-Zwischenfall weltweit Berühmtheit erlangte. Geheimnisvoll wurde das Ganze laut „WDR“ aber erst dadurch, dass das US-Militär damals behauptete, das abgestürzte Objekt sei ein Wetterballon gewesen – was aus heutiger Sicht nachweislich falsch ist.

Mysteriöse Airline sucht offenbar Pilot für „Area 51“-Flüge

Erst in den 90er Jahren wurde dann offiziell bekannt gegeben, es habe sich um ein streng geheimes System gehandelt, mittels dem man während des Kalten Krieges russische Raketen aufzuspüren hoffte. Auch die Area 51 war lange ein US-Staatsgeheimnis, ihre Existenz wurde erst 2013 tatsächlich bestätigt. Fakt ist laut „Spiegel“: CIA wie auch Air Force testen hier seit Jahrzehnten ihre geheimsten Projekte, weshalb der Bereich auch militärisch abgeschirmt und überwacht wird, unter anderem gar von raketenbestückten Abfangjägern.

Nicht die ersten Fotos von der Area 51

Dennoch ist es nicht das erste Mal, das Bilder der Area 51 entstanden sind: Bereits 1974 hatte die amerikanische Raumstation „Skylab“ versehentlich aus dem All Aufnahmen davon gemacht, die dann offiziell zur Verschlusssache erklärt wurden. Vor allem wurden hier, in den Bergen von Nevada, wohl mehrere Generationen von US-Kampfflugzeugen getestet – diese damals neuartigen Flugzeuge könnten wohl manche für Ufos gehalten haben.

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Das tut dem Mythos um die Area 51 aber keinen Abbruch, im Gegenteil: Wie die „Daily Mail“ berichtet, hat der Regisseur Jeremy Corbell unlängst einen Dokumentarfilm zu dem Thema veröffentlich, in dem auch Robert Lazar zu Wort kommt. Darin sagt der unter anderem über seine damaligen Behauptungen und deren Folgen für sein Leben: „At this point in my life, I’d probably lean towards not saying anything – An diesem Punkt meines Lebens würde ich wohl dazu tendieren, nichts zu sagen.“

 

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