Puppeninsel, Spuk-Moor...

14 schaurige Orte zum Gruseln

Nachdem vor seiner Insel ein kleines Mädchen ertrunken war, so geht die Legende, begann Don Julián, angeschwemmte Puppen aus dem Wasser zu fischen und sie an den Bäumen auf dem Eiland aufzuknüpfen. Den Geist des Mädchens wollte er damit besänftigen – und schuf einen der bizarrsten und gruseligsten Orte der Erde: die Puppeninsel Isla de las Muñecas nahe Mexiko-Stadt. Wenn die Puppen schon nicht in dem besten Zustand waren, als sie Don Julián aus dem Wasser fischte – vielen fehlten Gliedmaßen, Augen oder Haare – gab ihnen die Sonne den Rest, schwärzte Gesichter und brachte Plastikhäute zum Platzen. Doch gruselig ist vor allem das Ende des Puppensammlers: Er starb im Jahr 2001 genau an der Stelle, an der das Mädchen einst ertrank. Foto: Flickr-FlyingCrimsonPig-CC BY 2.0 Weitere Sehenswürdigkeiten in Mexiko-Stadt
Einer der bizarrsten und gruseligsten Orte der Erde: die Puppeninsel Isla de las Muñecas nahe Mexiko-Stadt. Auch sie gehört wird von „Dark Tourists“ oft besucht.
Foto: Flickr-FlyingCrimsonPig-CC BY 2.0
Dass es hier spukt, glaubt man sofort: Wie sollen die sieben Millionen toten Pariser hier auch zu ihrer letzten Ruhe finden – wenn ihre Gebeine so dicht an dicht aufeinandergestapelt und vorher auch noch ordentlich sortiert wurden: alle Schenkelknochen nach unten, die Schädel nach oben? Und wenn dann auch noch Massen an Touristen durch die Gänge schleichen – und zuweilen so manchen Knochen verrücken? Kein Wunder also, wenn der eine oder andere Tote dann mal eben zum Geist wird und den Menschen das Fürchten lehrt. Zumindest wird von derartigen Vorkommnissen immer wieder berichtet. Infos zu den Führungen gibt es hier. Sie besten Hotels in Paris finden Sie hier
Dass es hier spukt, glaubt man sofort: Wie sollen die sieben Millionen toten Pariser hier auch zu ihrer letzten Ruhe finden – wenn ihre Gebeine so dicht an dicht aufeinandergestapelt und vorher auch noch ordentlich sortiert wurden: alle Schenkelknochen nach unten, die Schädel nach oben? Und wenn dann auch noch Massen an Touristen durch die Gänge schleichen – und zuweilen so manchen Knochen verrücken? Kein Wunder also, wenn der eine oder andere Tote dann mal eben zum Geist wird und den Menschen das Fürchten lehrt. Zumindest wird von derartigen Vorkommnissen immer wieder berichtet. Infos zu den Führungen gibt es hier.
Foto: Getty Images
Ned Kelly, Joe Byrne, Steve Hard – Australiens bekannteste Verbrecher saßen im Gefängnis Beechworth in Victoria ein. Doch nicht nur sie verhalfen den dicken Mauern zu unfreiwilligem Ruhm: Die Wärter des 2004 geschlossenen Gefängnisses berichteten immer wieder von merkwürdigen Vorgängen, von Schritten und Flüstern in menschenleeren Gängen, von Luftzügen in geschlossenen Räumen und Berührungen durch unsichtbare Hände. Die gruselige Vermutung: Es könnten die Geister der durch Gewalt zu Tode gekommenen Insassen sein, die noch immer ruhelos durchs Gefängnis streifen... Erfahren Sie mehr über das Reiseziel Australien
Ned Kelly, Joe Byrne, Steve Hard – Australiens bekannteste Verbrecher saßen im Gefängnis Beechworth in Victoria ein. Doch nicht nur sie verhalfen den dicken Mauern zu unfreiwilligem Ruhm: Die Wärter des 2004 geschlossenen Gefängnisses berichteten immer wieder von merkwürdigen Vorgängen, von Schritten und Flüstern in menschenleeren Gängen, von Luftzügen in geschlossenen Räumen und Berührungen durch unsichtbare Hände. Die gruselige Vermutung: Es könnten die Geister der durch Gewalt zu Tode gekommenen Insassen sein, die noch immer ruhelos durchs Gefängnis streifen...
Auf Sylt treiben die Gonger ihr Unwesen. So nennt man die Untoten, die keine Ruhe im Grab finden – unschuldig Ermordete etwa, Selbstmörder, Gotteslästerer oder: Seemänner. Denn wenn ein Seemann auf dem Wasser stirbt, kehrt er Jahrzehnte später als Gonger nach Sylt zurück: Er steigt aus dem Meer und geht in das Haus seiner Nachkommen. Dort löscht er das Licht, legt sich auf die Decke eines Schlafenden und hinterlässt eine Spur aus Salzwasser. Und was tun, wenn man einem Gonger begegnet? Auf keinen Fall die Hand geben! Denn die wird  sofort schwarz und fällt ab.  Die Top-Hotels auf Sylt
Auf Sylt treiben die Gonger ihr Unwesen. So nennt man die Untoten, die keine Ruhe im Grab finden – unschuldig Ermordete etwa, Selbstmörder, Gotteslästerer oder: Seemänner. Denn wenn ein Seemann auf dem Wasser stirbt, kehrt er Jahrzehnte später als Gonger nach Sylt zurück: Er steigt aus dem Meer und geht in das Haus seiner Nachkommen. Dort löscht er das Licht, legt sich auf die Decke eines Schlafenden und hinterlässt eine Spur aus Salzwasser. Und was tun, wenn man einem Gonger begegnet? Auf keinen Fall die Hand geben! Denn die wird  sofort schwarz und fällt ab.
Foto: dpa Picture Alliance
Als die kleine Kirche in Sedlec (Sedletz), einem verträumten Vorort des Touristenmagneten Kutná Hora (Kuttenberg), 1866 in den Besitz der Familie von Schwarzenbergs kam, lagerten sechs riesige Pyramiden aus Menschenknochen in der Kapelle – auf dem Friedhof war für diese kein Platz mehr gewesen. Die neuen Hausherren wollten die Kirche nicht mehr als solche nutzen, aber schön sollte sie sein. Also beauftragten sie den Holzschnitzer Frantièek Rint damit, das Interieur neu zu gestalten – mit dem Material, das er dort vorfand. Rint machte sich an die Arbeit, schmückte den Altar mit Schädeln, bastelte Girlanden aus Knochen, Kruzifixe aus Schenkelknochen, Kerzenhalter aus Totenköpfen – und schuf so die heutige, an Morbidität kaum zu übertreffende „Kapelle der Geister“. Die Top-Sehenswürdigkeiten in Tschechien
Als die kleine Kirche in Sedlec (Sedletz), einem verträumten Vorort des Touristenmagneten Kutná Hora (Kuttenberg), 1866 in den Besitz der Familie von Schwarzenbergs kam, lagerten sechs riesige Pyramiden aus Menschenknochen in der Kapelle – auf dem Friedhof war für diese kein Platz mehr gewesen. Die neuen Hausherren wollten die Kirche nicht mehr als solche nutzen, aber schön sollte sie sein. Also beauftragten sie den Holzschnitzer Frantièek Rint damit, das Interieur neu zu gestalten – mit dem Material, das er dort vorfand. Rint machte sich an die Arbeit, schmückte den Altar mit Schädeln, bastelte Girlanden aus Knochen, Kruzifixe aus Schenkelknochen, Kerzenhalter aus Totenköpfen – und schuf so die heutige, an Morbidität kaum zu übertreffende „Kapelle der Geister“.
Foto: Getty Images
In den alten Gemäuern des Glamis Castle im schottischen Trayside treiben gleich mehrere Geister ihr Unwesen. Gruselig: Eine einst als Hexe auf dem Scheiterhaufen in Edinburgh  verbrannte Lady soll bis heute als Gespenst durch die langen Korridore der Burg streifen. Ein anderer Geist, der bis zum Skelett abgemagert durch die Gänge rennt, wurde „Jack the Runner“ getauft. Das gruselige Geheimnis von Glamis Castle liegt möglicherweise in einem geheimen Zimmer verborgen, das bis heute unentdeckt ist: Einst soll einer der Schlossherren, Grad Strathmore, einen missgebildeten Sohn geboren haben, den er in der Geheimkammer versteckte... Die am besten bewerteten Unterkünfte in Schottland
In den alten Gemäuern des Glamis Castle im schottischen Trayside treiben gleich mehrere Geister ihr Unwesen. Gruselig: Eine einst als Hexe auf dem Scheiterhaufen in Edinburgh verbrannte Lady soll bis heute als Gespenst durch die langen Korridore der Burg streifen. Ein anderer Geist, der bis zum Skelett abgemagert durch die Gänge rennt, wurde „Jack the Runner“ getauft. Das gruselige Geheimnis von Glamis Castle liegt möglicherweise in einem geheimen Zimmer verborgen, das bis heute unentdeckt ist: Einst soll einer der Schlossherren, Grad Strathmore, einen missgebildeten Sohn geboren haben, den er in der Geheimkammer versteckte...
Foto: Getty Images
Seit dem Jahr 2004 gerieten im kleinen Dorf Canneto di Caronia in Sizilien immer wieder Haushaltsgeräte in Brand. Fernseher, Staubsauger oder Küchengeräte fingen urplötzlich Feuer – in vielen Fällen sogar ohne überhaupt ans Stromnetz angeschlossen zu sein. Mehr als 300 Mal brannte es ohne erkennbare Ursache in dem sizilianischen Dorf, häufig mit verheerenden Schäden. Viele Einwohner flohen zu Verwandten, die Behörden ließen Canneto vorübergend sogar komplett evakuieren. Alle möglichen Experten versuchten die Ursache für die spontanen Feuer auszumachen. Die Hypothesen reichten von Ufos über geophysische Prozesse im Erdinneren bis hin zu übernatürlichen Phänomenen. Was die Feuer ausgelöst hat, die irgendwann so spontan aufhörten, wie sie gekommen waren, konnte bis heute nicht abschließend geklärt werden... Weitere Sehenswürdigkeiten in Sizilien
Seit dem Jahr 2004 gerieten im kleinen Dorf Canneto di Caronia in Sizilien immer wieder Haushaltsgeräte in Brand. Fernseher, Staubsauger oder Küchengeräte fingen urplötzlich Feuer – in vielen Fällen sogar ohne überhaupt ans Stromnetz angeschlossen zu sein. Mehr als 300 Mal brannte es ohne erkennbare Ursache in dem sizilianischen Dorf, häufig mit verheerenden Schäden. Viele Einwohner flohen zu Verwandten, die Behörden ließen Canneto vorübergend sogar komplett evakuieren. Alle möglichen Experten versuchten die Ursache für die spontanen Feuer auszumachen. Die Hypothesen reichten von Ufos über geophysische Prozesse im Erdinneren bis hin zu übernatürlichen Phänomenen. Was die Feuer ausgelöst hat, die irgendwann so spontan aufhörten, wie sie gekommen waren, konnte bis heute nicht abschließend geklärt werden...
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Am Fuße des Vulkans Fuji  liegt der Aokigahara-Wald, über den zahlreiche Spuk-Geschichten kursieren. Kein Wunder: Ausgelöst durch einen Roman aus den 1960er-Jahren, in dem die Protagonistin genau hier Selbstmord begeht, zieht das riesige, dichte Waldgebiet bis heute Lebensmüde aus ganz Japan geradezu magisch an. Allein im Jahr 2002 wurden 78 Tote gezählt. Manche am Baum hängende Leiche wird erst Jahre später entdeckt, weil der Wald so undurchdringlich und düster ist, dass man schon nach kurzer Zeit die Orientierung verliert. Immer wieder tauchen Skelette auf. Und in manchen Nächten soll man in den Tiefen des Aokigahara-Waldes die Seelen der unglücklich Gestorbenen weinen, jammern und schreien hören... Die besten Hotels Japans
Am Fuße des Vulkans Fuji liegt der Aokigahara-Wald, über den zahlreiche Spuk-Geschichten kursieren. Kein Wunder: Ausgelöst durch einen Roman aus den 1960er-Jahren, in dem die Protagonistin genau hier Selbstmord begeht, zieht das riesige, dichte Waldgebiet bis heute Lebensmüde aus ganz Japan geradezu magisch an. Allein im Jahr 2002 wurden 78 Tote gezählt. Manche am Baum hängende Leiche wird erst Jahre später entdeckt, weil der Wald so undurchdringlich und düster ist, dass man schon nach kurzer Zeit die Orientierung verliert. Immer wieder tauchen Skelette auf. Und in manchen Nächten soll man in den Tiefen des Aokigahara-Waldes die Seelen der unglücklich Gestorbenen weinen, jammern und schreien hören...
Foto: dpa Picture Alliance
Auf den ersten Blick wirkt hier alles so idyllisch. Und das natürliche Schwimmbecken der Kipu Falls lockt geradezu zum Sprung ins kühle Nass. Doch die Idylle auf Hawaii trügt: Auf mysteriöse Weise sind hier in den letzten Jahren immer wieder Touristen ums Leben gekommen, fünf an der Zahl. Die meisten von ihnen wurden nach dem Sprung ins Wasser in die Tiefe gezogen, als sie wieder an Land schwimmen wollten. Einige erlitten schwere Verletzungen. Eine Jugendliche ist seit dem Sprung ins Becken der Kipu Falls querschnittsgelähmt. Was genau unter den Wasserfällen vor sich geht, weiß niemand. Einheimische spekulieren inzwischen, ob ein hawaiianischer Wassergeist in der Tiefe lebt und sich die Touristen holt... Die Top-Hotels auf Hawaii
Auf den ersten Blick wirkt hier alles so idyllisch. Und das natürliche Schwimmbecken der Kipu Falls lockt geradezu zum Sprung ins kühle Nass. Doch die Idylle auf Hawaii trügt: Auf mysteriöse Weise sind hier in den letzten Jahren immer wieder Touristen ums Leben gekommen, fünf an der Zahl. Die meisten von ihnen wurden nach dem Sprung ins Wasser in die Tiefe gezogen, als sie wieder an Land schwimmen wollten. Einige erlitten schwere Verletzungen. Eine Jugendliche ist seit dem Sprung ins Becken der Kipu Falls querschnittsgelähmt. Was genau unter den Wasserfällen vor sich geht, weiß niemand. Einheimische spekulieren inzwischen, ob ein hawaiianischer Wassergeist in der Tiefe lebt und sich die Touristen holt...
Foto: Getty Images
In der malerischen Steiermark liegt ein gruseliges Geheimnis direkt unter der Pfarrkirche begraben. Im sog. Karner (auch Beinhaus genannt) wurden im Mittelalter Gebeine verwester Leichname aufbewahrt und aufgebahrt, wenn der Friedhof überbelegt war. Um in Zeiten der Bevölkerungsexplosion damals Platz zu schaffen, wurden die Totenschädel und Knochen aus den Gräbern geholt und im Karner zweitbestattet. Ein Totenkult, der u.a. mit dem Auferstehungsglauben zusammenhängt. Die Top-Hotels in Österreich
In der malerischen Steiermark liegt ein gruseliges Geheimnis direkt unter der Pfarrkirche begraben. Im sog. Karner (auch Beinhaus genannt) wurden im Mittelalter Gebeine verwester Leichname aufbewahrt und aufgebahrt, wenn der Friedhof überbelegt war. Um in Zeiten der Bevölkerungsexplosion damals Platz zu schaffen, wurden die Totenschädel und Knochen aus den Gräbern geholt und im Karner zweitbestattet. Ein Totenkult, der u.a. mit dem Auferstehungsglauben zusammenhängt.
Foto: Privat
William Shakespeares wählte die altehrwürdigen Mauern von Schloss Kronborg auf der dänischen Insel Seeland einst als Kulisse für seinen Hamlet. Fast 600 Jahre haben die alten Gemäuer der mittelalterlichen Festung inzwischen auf dem Buckel – doch Berichte von gruseliger Natur gibt es erst seit 2005. Als damals das Restaurant im Schloss Kronborg eröffnet wurde, passierten in Zimmer 14 merkwürdige Dinge. Angestellte berichteten von Kerzen, die sich selbst entzündeten, Türen, die von alleine zuschlugen und Flaschen, die einfach aus den Regalen fielen. Auch von plötzlich auftretendem Leichengeruch war die Rede. Einer Hellseherin gelang es schließlich, die Geister zu vertreiben. Bisher sind sie nicht zurückgekehrt... Die Highlights Dänemarks
William Shakespeares wählte die altehrwürdigen Mauern von Schloss Kronborg auf der dänischen Insel Seeland einst als Kulisse für seinen Hamlet. Fast 600 Jahre haben die alten Gemäuer der mittelalterlichen Festung inzwischen auf dem Buckel – doch Berichte von gruseliger Natur gibt es erst seit 2005. Als damals das Restaurant im Schloss Kronborg eröffnet wurde, passierten in Zimmer 14 merkwürdige Dinge. Angestellte berichteten von Kerzen, die sich selbst entzündeten, Türen, die von alleine zuschlugen und Flaschen, die einfach aus den Regalen fielen. Auch von plötzlich auftretendem Leichengeruch war die Rede. Einer Hellseherin gelang es schließlich, die Geister zu vertreiben. Bisher sind sie nicht zurückgekehrt...
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In Cornwall am Rande eines Moors stehen die alten Gemäuer des einstigen Gefängnisses Bodmin , in dem mehr als 50 Gefangene durch den Strick ihr Leben ließen. Seit der Schließung im Jahre 1927 spukt es in der Ruine, die Schreie und das Stöhnen der Geknechteten dringen bis heute aus den Zellen. Ganz Mutige können das Bodmin Jail  und seinen Exekutionsraum besichtigen und sogar dort übernachten... Die am besten bewerteten Unterkünfte in England
In Cornwall am Rande eines Moors stehen die alten Gemäuer des einstigen Gefängnisses Bodmin , in dem mehr als 50 Gefangene durch den Strick ihr Leben ließen. Seit der Schließung im Jahre 1927 spukt es in der Ruine, die Schreie und das Stöhnen der Geknechteten dringen bis heute aus den Zellen. Ganz Mutige können das Bodmin Jail und seinen Exekutionsraum besichtigen und sogar dort übernachten...
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Bis ins Jahr 1970 wurde im heutigen Künstlerhaus Bethanien in Berlin noch operiert und therapiert. Bis heute sollen in dem früheren Diakonissen-Krankenhaus seltsame Dinge vor sich gehen, schreibt die Berliner Autorin Sarah Khans in ihrem Buch „Die Gespenster von Berlin“. Schon Theodor Fontane, der in den Revolutionsjahren 1848/1849 im Bethanien als Apotheker arbeitete, berichtete von katastrophalen hygienischen Zuständen in der Klinik. Ärzte überwiesen nur ungern dorthin, die Sterberate war hoch. Richtig gruselig wurde es aber erst nach der Schließung des Krankenhauses. Internationale Künstler, die im Künstlerhaus Bethanien als Stipendiaten übernachteten, berichteten von Geistern, Wimmern in der Nacht und Männern, die durch Wände gehen... Die Top-Hotels von Berlin
Bis ins Jahr 1970 wurde im heutigen Künstlerhaus Bethanien in Berlin noch operiert und therapiert. Bis heute sollen in dem früheren Diakonissen-Krankenhaus seltsame Dinge vor sich gehen, schreibt die Berliner Autorin Sarah Khans in ihrem Buch „Die Gespenster von Berlin“. Schon Theodor Fontane, der in den Revolutionsjahren 1848/1849 im Bethanien als Apotheker arbeitete, berichtete von katastrophalen hygienischen Zuständen in der Klinik. Ärzte überwiesen nur ungern dorthin, die Sterberate war hoch. Richtig gruselig wurde es aber erst nach der Schließung des Krankenhauses. Internationale Künstler, die im Künstlerhaus Bethanien als Stipendiaten übernachteten, berichteten von Geistern, Wimmern in der Nacht und Männern, die durch Wände gehen...
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Zum Gruseln muss man nicht in den Keller gehen. Und auch nicht unbedingt durch einsame Schlösser und leere Burgen wandeln. Denn der Spuk lauert an vielen Orten dieser Welt. TRAVELBOOK stellt 14 gruselige Orte vor, an denen es einem garantiert kalt den Rücken herunterläuft.

Wer sich gruseln will, muss eigentlich keinen großen Aufwand betreiben. Er fährt einfach nach England auf eines der Schlösser, die da fast so zahlreich in den Hügeln stehen wie die Schafe, lässt sich vom Hausherren die hiesige Spukgeschichte erklären, um vorbereitet zu sein und geht dann irgendwann zu Bett – nicht jedoch um zu schlafen, sondern um auf unheimliche Geräusche zu lauschen und transparente Wesen durch das Zimmer schleichen zu sehen.

Ob diese nun erscheinen, oder nicht: Der Gruselfaktor ist nahezu garantiert. Allerdings, und das ist der Nachteil solcher Geisterreisen, ähneln sich die Geschichten von Schloss zu Schloss und Burg zu Burg. Am Ende geht es meistens um schlecht behandelte, unsterblich verliebte oder grauenhaft umgebrachte Frauen, die nun einfach keine Ruhe finden und deswegen durch die Gänge geistern. Es ist einfach so: Schlossgespenster werden auf die Dauer ein bisschen langweilig.

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Doch zum Glück spukt es nicht nur hinter Schlossmauern. TRAVELBOOK hat 14 spannende Gruselorte auf der Welt gefunden, denen alle haarsträubende Geschichten zu Grunde liegen.

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