Rekord-Strecke schickt Wanderer auf 3.718 Meter

Teneriffa – Wandertour vom Strand zum Gipfel

3.718 Höhenmeter misst Teneriffas höchster Berg, der Pico del Teide. Um diesen für Spanien größten Höhenunterschied zu überwinden, müssen Sie nicht etwa eine Felswand steil und halsbrecherisch bergauf kraxeln. Der brandneue Wanderweg „Route 040“ führt auf einer Hammer-Tour hinauf zum Gipfel.

Der neue Wanderweg, die Route 040, führt Sportler 55 Kilometer von der Nordküste Teneriffas bis zum Gipfel des Vulkanbergs Teide und zurück
Der neue Wanderweg, die Route 040, führt Sportler 55 Kilometer von der Nordküste Teneriffas bis zum Gipfel des Vulkanbergs Teide und zurück
Foto: teneriffa-news.com

Nach Rekorden rund um gigantische Touristenzahlen und den dritthöchsten Vulkanberg Europas, den Teide, kann die spanische Insel Teneriffa einen neuen Superlativ für sich verbuchen. Denn hier gibt es einen neuen Wanderweg, mit dem fortgeschrittene Wanderer den größten Höhenunterschied in ganz Spanien überwinden können: Sie wandern auf fast 4.000 Meter.

27 Kilometer hinauf führt die Tour geübte Wanderer durch einen Nationalpark auf die höchste Erhebung Teneriffas, den Teide

27 Kilometer hinauf führt die Tour geübte Wanderer durch einen Nationalpark auf die höchste Erhebung Teneriffas, den Teide. Foto: Getty Images

Der Name: „Route 040“. Die Formel: aus drei mach eins. Denn gleich drei bestehende Wanderwege wurden dabei zu einem verbunden. Die Tour beginnt laut Teneriffa News am Strand El Socorro im Norden der Kanareninsel und führt bis auf den Gipfel des 3.718 Meter hohen Pico del Teide. Etwa 55 Kilometer lang sollen Hin- und Rückweg zusammen sein. Je nach Fitnesszustand dauert die Strecke unterschiedlich lang.

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Los geht's im Norden der Insel an der Küstenlinie um Los Realejos

Los geht’s im Norden der Insel an der Küstenlinie um Los Realejos. Foto: Getty Images

Wer die Tour wagen will, hat nicht nur Anstrengungen, sondern auch Postkartenausblicke vor sich: Die Strecke nimmt ihren Anfang im nördlichen Surferparadies Los Realejos am Strand El Socorro, schlängelt sich entlang der Steilküste in die Höhe und führt unter anderem zur Schutzhütte Refugio de Altavista. Wer es bis hierher schafft, der kann rasten, übernachten und am nächsten Morgen auf den Gipfel klettern. Dort oben winkt dann ein Sonnenaufgang wie aus dem Bilderbuch.

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