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Aktuelle Auswertung

Wo das Skifahren in Europa noch vergleichsweise günstig ist

Skifahrer in Borowez in Bulgarien
Wo kann man noch günstig Skifahren? Eine Option bietet das Skigebiet Borowez in Bulgarien (im Bild) Foto: Getty Images
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Anna Wengel
Freie Autorin

7. November 2025, 17:03 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten

Skifahren wird seit Jahren immer teurer. Doch wo in Europa kann man noch (einigermaßen) günstig Skifahren? Das hat eine aktuelle Auswertung des TV-Senders „Euronews“ ergeben. TRAVELBOOK stellt drei günstige Skigebiete Europas vor und zeigt die durchschnittlich günstigsten in dieser Saison.

Kommt der Winter, kommen bei vielen Wintersport-Begeisterten auch Gedanken an Schnee und Ski- oder Snowboardfahren auf. Zum Verdruss vieler sind die Preise in den vergangenen Jahren massiv gestiegen – ganze 34,8 Prozent, wie die Nachrichtenseite des Fernsehsenders „Euronews“ schreibt und sich damit auf eine nicht genannte Studie vom Anfang des Jahres beruft. In Italien sei der Preis für einen Skipass allein seit 2021 um ganze 40 Prozent gestiegen. Trotz dieser Preissteigerungen gebe es jedoch noch ein paar Skigebiete in Europa, die noch einigermaßen günstige Skipässe anbieten. „Euronews“ hat die verschiedenen europäischen Regionen verglichen und dabei drei günstige Skigebiete in Europa ermittelt.

Bulgarien ist eines von Europas günstigsten Skigebieten

Snowboarder im Skigebiet Borowitz in Bulgarien
Snowboarder im Skigebiet Borowitz in Bulgarien Foto: Getty Images

Schnee, Skier, Bulgarien? Offenbar. Laut der Erhebung des Nachrichtensenders ist Bulgarien eines der günstigsten Skigebiete des Kontinents. So zahlen Erwachsene etwa im beliebten Skigebiet Borowez im Rila-Gebirge laut „Euronews“ rund 52 Euro pro Tag für einen Skipass, wobei es für Frühbucher im November und Dezember noch günstiger wird. Ein Saison-Skipass kostet 1020 Euro, und alle über 75 Jahre zahlen gerade einmal 54 Euro für die gesamte Saison. Wer keine eigene Ausrüstung hat, bekommt Skier, Stöcke und Schuhe für rund 20 Euro pro Tag. Außerdem ist der Schnee dank der Höhenlage des Skiegebietes Borowez beinahe garantiert.

Ein anderes beliebtes Skigebiet in Bulgarien ist Bansko im Pirin-Nationalpark, wo man laut der Nachrichtenseite gerade einmal ein Drittel im Vergleich zu beliebten Schweizer Skigebieten zahlt. Wer hier bis Ende November einen Saisonpass kauft, zahlt 869 Euro. Ü75-Jährige zahlen 51 Euro.

Günstig sind im Vergleich offenbar auch die Unterkünfte: Ein Zimmer im Vier-Sterne-Hotel bekommt man ab 50 Euro pro Nacht, für private Vermietungen zahlt man noch weniger.

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Noch günstiger ist Skifahren in Georgien

Skifahrer im Skigebiet Gudauri in Georgien
Skifahrer im Skigebiet Gudauri in Georgien Foto: Getty Images/Westend61

Laut dem Bericht bietet Georgien sogar noch günstigere Preise als Bulgarien: Etwa 25 Euro kostet der Skipass in Georgiens größtem und am besten ausgestatteten Skigebiet Gudauri pro Tag, der Saisonpass liegt bei rund 200 Euro und bietet Zugang zu sämtlichen Skigebieten des Kaukasus-Staats. Wer Skier und Co. leihen möchte, zahlt rund 22 Euro pro Tag.

Dank ihrer Höhe bieten auch die Skigebiete dieses eurasischen Landes fast garantiert Schnee. So liegen etwa die Skigebiete Gudauri und Tetnuldi auf 2000 bis mehr als 3000 Metern Höhe. „Das macht das Skigebiet auch zu einem der umweltfreundlichsten in Europa, da die Skigebiete nicht auf Kunstschnee angewiesen sind“, schreibt „Euronews“. Allerdings darf man in Georgien im Hinblick auf Infrastruktur offenbar nicht allzu viel erwarten, vielmehr sollten Skifahrer sich auf Einfachheit und Abenteuer einstellen.

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Auch in Andorra kann man vergleichsweise günstig Skifahren

Das Skigebiet Grandvalira in Andorra
Das Skigebiet Grandvalira in Andorra Foto: Getty Images

Andorra ist eins der am wenigsten beachteten Urlaubsziele in Europa und so verwundert es kaum, dass man auch hier noch vergleichsweise preisgünstig Skifahren kann. Die Preise sind denen in Bulgarien ähnlich: So zahlen Skifahrer in Pal Arinsal im Skigebiet Vallnord rund 52 Euro pro Tag. Der Saisonpass Nord, der die Gebiete Pal Arinsal und Ordino-Arcalís und damit rund 90 Kilometer Skipiste umfasst, kostet 750 Euro. Für 979 Euro bekommt man außerdem den Andorra-Pass, der zusätzlich das Gebiet Grandvalira beinhaltet. Dieses ist mit 140 Pisten das größte Skigebiet der Pyrenäen und wurde bei den World Ski Awards schon mehrfach als bestes Skigebiet des Landes ausgezeichnet.

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Frankreichs Skigebiete am günstigsten

Die drei von „Euronews“ aufgeführten Länder und ihre Skigebiete bieten echte Alternativen zu den Klassikern der Skigebiete in der Schweiz, Italien und Österreich. Und obwohl sie recht günstig sind, sind sie dennoch nicht die günstigsten. Zumindest nicht, wenn es nach einer Auswertung der Ferienhaus-Vermieterplattform Holidu geht. Auch diese veröffentlichte eine Erhebung, den sogenannten Ski-Preisindex 2025/2026, der europäische Skigebiete mit mehr als 20 Kilometern Piste verglich. Laut dem Index hat Frankreich die Nase in Sachen günstige Preise in der kommenden Saison vorn: Die gesamte Top 10 der günstigsten Skigebiete befindet sich in dem deutschen Nachbarland. Es folgen Skigebiete in Griechenland, Spanien, Italien und Serbien.

Das sind die 5 günstigsten Skigebiete Europas laut Holidu

  1. Artouste – Laruns, Frankreich (Durchschnittspreis pro Tag: 43,50 Euro)
  2. Lans en Vercors, Frankreich (Durchschnittspreis pro Tag: 44,20 Euro)
  3. Réallon, Frankreich (Durchschnittspreis pro Tag: 45,00 Euro)
  4. Autrans – La Sure, Frankreich (Durchschnittspreis pro Tag: 45,50 Euro)
  5. Roubion les Buisses, Frankreich (Durchschnittspreis pro Tag: 47,00 Euro)

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