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Kreuzfahrtreisen nach Istanbul und Antalya

Welche Reedereien noch die Türkei ansteuern (und welche nicht)

Immer weniger Kreuzfahrtschiffe großer Reedereien laufen derzeit Ziele in der Türkei an
Immer weniger Kreuzfahrtschiffe großer Reedereien laufen derzeit Ziele in der Türkei anFoto: Getty Images

Viele Reedereien haben ihre Konsequenzen aus den Anschlägen in der Türkei gezogen und das Land komplett aus ihren Kreuzfahrt-Katalogen gestrichen. Welche Unternehmen noch Anläufe anbieten, zeigt die folgende Übersicht.

Viele Reedereien meiden das Land oder zumindest Istanbul. Ein Überblick:

Tui Cruises

Das Unternehmen hat bereits 2016 angekündigt, in diesem Frühjahr Istanbul nicht anzulaufen. Eine Entscheidung für den Herbst ist laut einer Sprecherin noch nicht gefallen. Weiterhin im Fahrplan stehen jedoch die türkischen Häfen Antalya, Kusadasi und Marmaris, die von vier Schiffen der Flotte angelaufen werden. Der Ein- und Ausschiffungshafen ist jeweils Antalya im Süden des Landes. Dort ist die Lage nach den Worten der Sprecherin weiterhin ruhig. Man beobachte die Situation jedoch und werde gegebenenfalls reagieren.

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Hapag-Lloyd Cruises

Nur zwei Anläufe in der Türkei für das ganze Jahr 2017 stehen bei Hapag-Lloyd Cruises auf dem Programm: einer im Mai in Marmaris und einer im Juni in Antalya. Man beobachte die Situation in der Türkei genau und richte die Entscheidungen nach den Empfehlungen des Auswärtigen Amtes, erklärte eine Sprecherin. Istanbul stand für 2017 ohnehin nicht im Tourenplan.

Aida Cruises

Die Reederei aus Rostock hat seit Längerem die Türkei komplett aus dem Reiseprogramm genommen. Im aktuellen Katalogzeitraum bis April 2018 gibt es laut einer Sprecherin keine Anläufe.

MSC

Auch diese Reederei hat die Türkei komplett gestrichen – und zwar auch für das gesamte Jahr 2018. „Wir haben uns gegen Anläufe entschieden“, hatte Deutschland-Geschäftsführer Michael Zengerle im Dezember erklärt. „Die geopolitische Situation ist nicht so, dass wir es für richtig halten, dorthin zu fahren.“

Costa

Auch Costa hat keine Türkei-Anläufe mehr im Programm. Zuletzt hatte die Reederei im vergangenen Herbst angekündigt, die „Costa neoRiviera“ stattdessen ins westliche Mittelmeer zu verlegen.

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