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Diese neuen Kreuzfahrtschiffe stechen 2026 in See

„MSC World Asia“, neue Kreuzfahrtschiffe
Kapazitätswunder: Die 333 Meter lange „MSC World Asia“ bietet Platz für bis zu 6758 Passagiere Foto: MSC Cruises/dpa-tmn
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TRAVELBOOK Redaktion

29. Oktober 2025, 10:24 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten

Ob schwimmende Freizeitparks mit tausenden Gästen oder nachhaltige Luxusjachten für wenige – 2026 stechen wieder einige neue Kreuzfahrtschiffe in See. Besonders auffällig: der Trend zu spektakulären Rutschen, der zunehmende Fokus auf emissionsärmere Antriebe und der Ausbau des Luxussegments. Ein Überblick.

„MSC World Asia“, MSC Cruises

Rutschen auf der „MSC World Asia“
Gut 81 Meter lang: Die „MSC World Asia“ soll mit der längsten Trockenrutsche auf See ausgestattet sein Foto: MSC Cruises/dpa-tmn

Mit einer Kapazität von bis zu 6758 Passagieren wird die „MSC World Asia“ das größte neue Kreuzfahrtschiff des Jahres. Der 333 Meter lange Gigant fährt mit Flüssigerdgas (LNG) und trumpft mit einer Besonderheit auf, nämlich der laut Reederei „längsten Trockenrutsche auf See“. Diese windet sich über zwölf Decks und misst rund 81 Meter. Ihre Jungfernfahrt startet am 11. Dezember 2026 im Mittelmeer.

„Mein Schiff Flow“, Tui Cruises

„Mein Schiff Flow“ von TUI Cruises
Die „Mein Schiff Flow“ soll im Juli 2026 von Palma de Mallorca zu ersten Fahrten ablegen Foto: TUI Cruises/dpa-tmn

Im Juli 2026 schickt Tui Cruises die „Mein Schiff Flow“ auf See, ein Schwesterschiff der „Mein Schiff Relax“. Auch dieses Schiff ist 333 Meter lang und bietet maximal 3984 Passagieren Platz. Auffällig ist die „flechtwerkartige Überdachung des 25-Meter-Außenpools oben auf Deck 17“. Ab Palma de Mallorca startet das Schiff zu seinen ersten Reisen. Angetrieben wird die Flow mit konventionellem LNG, kann aber laut Reederei ebenso mit Bio- oder E-LNG betrieben werden.

Klassisches LNG gilt als Übergangslösung hin zu einer klimafreundlicheren Kreuzfahrt, steht aber besonders wegen der entstehenden Methan-Emissionen auch in der Kritik. Bio- und E-LNG gelten als nachhaltiger, sind bislang allerdings nur in begrenzten Mengen verfügbar.

Auch interessant: Die besten und schlechtesten Kreuzfahrt-Reedereien im NABU-Ranking

„Legend of the Seas“, Royal Caribbean

„Legend of the Seas“ von Royal Caribbean
Mit 365 Metern Länge gehört die „Legend of the Seas“ zu den längsten Kreuzfahrtschiffen, die auf den Weltmeeren unterwegs sind Foto: Royal Caribbean International/dpa-tmn

Royal Caribbean bleibt seiner Linie treu, bei Größe und Unterhaltung neue Maßstäbe zu setzen. Die „Legend of the Seas“, ein Neuzugang der Icon-Klasse, geht im Sommer 2026 ab Barcelona und Rom auf Jungfernfahrt. An Bord erwartet die Gäste „der größte Wasserpark auf See“, so die Reederei.

Stilvolle Basics für jede Destination

Herbstmode die in jeden Koffer passt

Obwohl sich der Superlativ nicht unabhängig überprüfen lässt, wirkt das komplexe Rutschenlabyrinth am Heck in jedem Fall spektakulär. Die Schiffe der Icon-Klasse, zu der auch die „Icon of the Seas“ und „Star of the Seas“ gehören, sind mit etwa 365 Metern Länge die aktuell längsten Kreuzfahrtschiffe weltweit. Die „Legend of the Seas“ bietet Platz für 5610 Passagiere und wird mit LNG betrieben.

„Norwegian Luna,“ Norwegian Cruise Line

„Norwegian Luna“ von Norwegian Cruise Line
Auffällige Bemalung: Die Optik der „Norwegian Luna“ wurde von der amerikanischen Street-Art-Künstlerin ELLE entworfen Foto: Norwegian Cruise Line/dpa-tmn

Auch Norwegian Cruise Line setzt auf rasante Rutschenerlebnisse: Die neue „Norwegian Luna“ verfügt über eine Rutsche namens „The Drop“, die zehn Decks durchquert, sowie den „Aqua Slidecoaster“, eine Kombination aus Wasserrutsche und Achterbahn. Beide Attraktionen sind bereits von der baugleichen „Norwegian Aqua“ bekannt, die 2025 Premiere feierte.

Was die „Luna“ besonders macht, ist ihr markanter Rumpf. Er sei von der Künstlerin ELLE gestaltet und vom Mond inspiriert, so die Reederei. Der 322 Meter lange Neubau bietet Platz für 3571 Gäste und nutzt Marinediesel als Antrieb. Die erste Fahrt startet im März 2026 von Italien aus Richtung Atlantik.

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„Viking Libra“, Viking Ocean Cruises

„Viking Sky“ im Geirangerfjord
Die „Viking Libra“ ist ein nahezu identisches Schwesterschiff der Viking-Hochseflotte (im Bild: „Viking Sky“). Die Besonderheit wird in ihrem Wasserstoffantrieb liegen Foto: Alastair Miller/Viking Cruises/dpa-tmn

Mit der „Viking Libra“ bringt Viking Ocean Cruises 2026 eine technologische Neuheit auf die Weltmeere. Der elektrische Antrieb des Schiffes wird von Brennstoffzellen gespeist, „die mit flüssigem Wasserstoff betrieben werden“. Dadurch sei emissionsfreies Reisen möglich – besonders relevant für ökologisch sensible Regionen wie die Antarktis.

Das Schiff ist für 998 Passagiere ausgelegt und verfügt zusätzlich über konventionelle Motoren – es handelt sich um einen Hybridantrieb. Der Einsatz von Wasserstoff auf Kreuzfahrtschiffen ist bislang eine Seltenheit und könnte wegweisend sein.

„Spirit of Ponant II“, Ponant

„Spirit of Ponant II“
Kein günstiges Vergnügen: Die „Spirit of Ponant II“ kann zu Preisen ab 64.000 Euro gechartert werden Foto: Antoine Le Guen/Ponant/dpa-tmn

Auch emissionsfrei, aber in deutlich kleinerem Maßstab, segelt der neue Katamaran von Ponant: Die „Spirit of Ponant II“ ist ein nur 25 Meter langes Segelschiff für maximal zehn Gäste. Der exklusive Katamaran kann „zu Preisen ab 64.000 Euro gechartert werden“ und ist vor allem in Französisch-Polynesien unterwegs – ein ebenso exklusives Zielgebiet wie seine Zielgruppe.

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