Eine Nacht in der Metropole

Die besten Tipps für den Kurztrip nach Amsterdam

Ein Tag und eine Nacht reichen manchmal schon aus, um etwas unvergessliches zu erleben – zumindest in Amsterdam! TRAVELBOOK hat die besten Tipps für einen Kurztrip in die Grachtenstadt.

Amsterdam eignet sich hervorragend für einen Kurztrip
Amsterdam eignet sich hervorragend für einen Kurztrip
Foto: Getty Images

Der erste Tag in Amsterdam

14 Uhr: Check-in
Und zwar am Automaten. Im citizenM wird nämlich dort gespart, wo es dem Gast nicht weh tut – um dann lieber in Designmöbel, Kunst an den Wänden und Technik auf dem Zimmer zu investieren. Dass die Nacht hier mit 69 bis 149 Euro dennoch erschwinglich ist, grenzt fast an ein Wunder angesichts all der Warhols, Eames-Sessel und Touchscreens, über die man auf dem Zimmer etwa die Hintergrundmusik und das Licht je nach Stimmung bestimmt. Das einzige Stück Papier, das der Gast hier zwischen die Finger bekommt, ist der Zettel mit der Zimmernummer, der Rest wird alles digital erledigt.

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15 Uhr: Shoppen
„Negen straatjes”, neun Straßen, nennt sich das Viertel in der Innenstadt, durch das unter anderem die Prinsengracht verläuft – und das mit vielen kleinen Geschäften, Bars und Restaurants aufwartet. Hier macht das Bummeln Spaß, vor allem wenn man in Vintage-Läden wie dem Episode oder Laura Dols landet. Wer auf Designerstücke aus vergangenen Epochen und einzigartige Antiquitäten steht, wird hier garantiert fündig.

Shoppen im Amsterdamer Stadtviertel Negen Straatjes

Shoppen im Amsterdamer Stadtviertel Negen Straatjes. Foto: Getty Images

20.30 Uhr: Dinner
Das Rotlichtviertel von Amsterdam macht seit einigen Jahren eine Entwicklung durch. In Schaufenstern, in denen bis vor Kurzem noch Frauen ihre Dienste anboten, hängt jetzt oft Kunst oder sitzen Restaurantbesucher über Gourmet-Gerichten. Recht neu ist auch das MataHari, ein Restaurant, das sich an ein junges Publikum richtet und eine Bandbreite von holländischem Chicorée bis hin zur arabischen Tajin anbietet.

22 Uhr: Drinks
Im 23. Stock vom Hotel Okura wird in der trendigen Twenty Third Bar zum Cocktail und Champagner ein wunderbarer Ausblick auf Amsterdam serviert. 2007 wurde sie zur besten Bar Hollands gekürt, der Mojito gilt als der beste der Stadt. Und auch die Champagnerkarte hat es in sich und listet 17 verschiedene Marken auf. Gründe genug also, hier den ersten Drink zu nehmen.

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24 Uhr: Abtanzen
Einst Kirche, heute Club. Und was für einer! Im Paradiso sind sie alle schon aufgetreten: die Rolling Stones und Pink Floyd, David Bowie und Prince, Nirvana und Amy Winehouse. Die Sex Pistols gaben hier ihr letztes Konzert. Das Paradiso war übrigens auch einer der ersten Orte, an denen der Verkauf und die Einnahme „weicher Drogen” erlaubt wurde.

Der zweite Tag in Amsterdam

11 Uhr: Frühstück
Die Chocolate Bar ist perfekt für alle, die nach einer Tanz-Nacht einen sanften Start in den Tag brauchen. Denn man fühlt sich ein bisschen, als wäre man noch im Nachtleben unterwegs, ist das Chocolate doch vor allem eine Instanz in der Clubszene der Stadt. Was man daher kaum vermutet: Hier kann man auch wunderbar frühstücken und lunchen. Neben einem klassischen Continental Breakfast steht hier auch türkischer Jogurt auf der Karte.

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13 Uhr: Frische Luft
Kein Amsterdam-Trip, so kurz er auch sei, ohne Tour auf den Grachten. Vor 400 Jahren wurden sie angelegt, und am besten erkundet man die Amsterdamer Wasserwege natürlich vom Boot aus. Und sollte es am Abend vorher lange gewesen sein, bietet sich das ohnehin an: Denn hier kann man wunderbar entspannen und die Stadt an sich vorbeiziehen lassen. Rundfahrten bieten beispielsweise Holland International, Canal, Blue Boat, Rederij Kooij, Rederij Plas und Lovers.

 

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