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Hier stehen 100 Palmen

An diesem Strand in Dänemark fühlt man sich (fast) wie in der Karibik

in Dänemark gibt es einen Palmenstrand, der an die tropische Karibik erinnert
In Dänemark gibt es einen Palmenstrand, der an die tropische Karibik erinnert Foto: Getty Images
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27. August 2026, 12:43 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Dänemark verbinden viele mit bunten Häusern, weiten Stränden, hohen Dünen und grünen Wiesen. An Palmen denkt man bei dem skandinavischen Land normalerweise weniger. Was jedoch kaum jemand weiß: In der Hafenstadt Frederikshavn befindet sich ein großer Palmenstrand, der einem zumindest ein wenig das Gefühl gibt, man sei in der Karibik.

Ursprünglich wurde der Strand angelegt, um Frederikshavn für Touristen attraktiver zu machen. Im Jahr 1977 wurde er laut dem dänischen TV-Sender „TV 2 Nord“ künstlich mit Sand aufgeschüttet und brachte so erstmals Urlaubsflair in die Stadt. Die Idee eines Palmenstrands kam erst später hinzu und war eigentlich als Spaß von zwei Mitarbeitern der Stadtverwaltung gedacht. Denn bei den vergleichsweise niedrigen Temperaturen von um die 20 Grad im Sommer und erst recht bei den kalten Wintern erwartet man dort keine Palmen. Obwohl die Marketingstrategie zunächst verrückt klang, setzte die Stadt die Idee schließlich um. Im Jahr 2004 wurden am Strand die ersten 30 italienischen Hanfpalmen aufgestellt.

Was den Palmenstrand so beliebt macht

Mittlerweile hat sich die Zahl der Palmen sogar mehr als verdreifacht. Rund 100 Palmen stehen laut „TV 2 Nord“ nun auf dem etwa 25 Meter breiten und 500 Meter langen Sandstrand. Der Strand liegt an der Ålbæk-Bucht und ist nicht weit vom Stadtzentrum entfernt. Der weiße Sandstrand, die Palmen und die Nähe zum Hafen sorgen für ein Urlaubsflair, das man normalerweise eher aus südlichen Ländern kennt.

Neben den tropischen Palmen gibt es Beachvolleyballfelder, Spielplätze sowie Bereiche mit Strandliegen und Sonnenschirmen. Auch eine Strandbar und eine Eishütte gehören zur Urlaubsoase von Frederikshavn.

Inzwischen stehen um die 100 Palmen an dem dänischen Strand
Inzwischen stehen um die 100 Palmen an dem dänischen Strand Foto: Getty Images
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Hygiene und Sicherheit werden hier großgeschrieben

Vor allem Familien fühlen sich an dem Strand wohl. Das Wasser ist überwiegend flach und ruhig, während Wellenbrecher den Badebereich zusätzlich schützen. In der Hauptsaison wachen Rettungsschwimmer über das Geschehen am Strand. Ein roter Rettungsturm dient dabei als gut sichtbarer Orientierungspunkt in der Nähe des Wassers.

Besonders hervorzuheben ist auch die Blaue Flagge, die am Palmenstrand weht. Sie steht für saubere Wasserqualität, eine gute Ausstattung sowie eine hohe Aufmerksamkeit für Sicherheit und Umwelt.

Was passiert im Winter?

So schön die Palmen im Sommer auch wirken mögen – man fragt sich gleichzeitig: Wie überleben die Pflanzen den dänischen Winter? Damit die Palmen nicht absterben, hat die Stadt Frederikshavn eine ganz einfache Lösung gefunden. Über die Wintermonate werden die Palmen in Gewächshäuser der Stadt gebracht. Dort haben sie es muckelig warm und bekommen von der Kälte nichts mit. Im Mai finden sie schließlich wieder ihren Platz am Strand und verleihen der Stadt erneut ihre karibisch anmutende Sommeratmosphäre.

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