18. August 2025, 17:35 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Wenn sich Urlauber im Hotel am Büfett den Teller mit Essen vollladen, dann bleibt gerne mal etwas übrig. In der Türkei will man jetzt gegen diese Art von Lebensmittelverschwendung am Büfett vorgehen. Was genau geplant ist, erfahren Sie hier.
Egal, ob beim Büfett im Hotel oder beim traditionellen türkischen Frühstück, Serpme-Kahvaltı, wo eine große Auswahl an Essen in vielen kleinen Schalen serviert wird: Ganz aufgegessen wird nur selten. Und das ist ein Problem, denn laut der nichtstaatlichen Initiative für Abfallvermeidung (TiSVA) landen in der Türkei jährlich pro Person etwa 102 Kilogramm Lebensmittel im Müll. Der Präsidialrat für Landwirtschafts- und Ernährungspolitik fordert deshalb ein Ende des üppigen Frühstücks in der Türkei.
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Abfall vermeiden und Gesetze anpassen
Der Rat arbeitet derzeit an einer neuen Regelung, die dem türkischen Präsidenten Erdogan vorgelegt werden soll, berichtet etwa das türkische Online-Magazin „Sözcü“. Demnach wollen die Experten in Zukunft verhindern, dass tonnenweise Lebensmittel einfach weggeschmissen werden. Der Präsidialrat arbeite an Möglichkeiten, um Abfall zu vermeiden und die Gesetze entsprechend anzupassen. Für Urlauber könnte das einige Änderungen bringen.
Veränderungen für Urlauber
Ein großes Büfett, eine üppige Auswahl von verschiedenen Speisen: Nach Plänen des Rates wird es das dann nicht mehr geben. Denn in Zukunft würde dann, sollte die neue Regelung durchgehen, das Frühstücksbüfett eingeschränkt werden.
Beim Büfett im Hotel in der Türkei soll demnach das Prinzip überdacht werden, dass sich jeder selbst bedienen kann. Als Alternative könnten Gäste à-la-carte bestellen und dann nur das bekommen, was sie wollen – und entsprechend nur ebendas zahlen. Beim traditionellen türkischen Frühstück soll es dann die Möglichkeit geben, dass sich auch mehrere Personen eine Portion teilen und es keine feste Anzahl an Schälchen mit Essen gibt.
Wann beziehungsweise ob man diese Regelungen in der wirklich Türkei umsetzt, ist bislang jedoch nicht bekannt.