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TRAVELBOOK Award 2025

Warum das Vallemaggia noch ein echter Geheimtipp in Europa ist

Vallemaggia
Das Vallemaggia liegt im Süden der Schweiz im Tessin Foto: Getty Images
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Katharina Regenthal
Redakteurin TRAVELBOOK

24. September 2025, 8:10 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten

Zum vierten Mal wurde in Berlin gestern der TRAVELBOOK Award, Deutschlands bedeutendste Auszeichnung der Tourismusbranche, verliehen. Ausgezeichnet wurde etwa auch die beste Geheimtipp-Region. Nominiert war unter anderem das Vallemaggia (auch Valle Maggia oder Maggiatal) im Tessin in der Schweiz. Es ist das größte Tal des Kantons und bietet viele Möglichkeiten zum Wandern oder auch zum Erholen. TRAVELBOOK erklärt, was die Region so besonders macht.

Das Vallemaggia im Tessin

Der Weg vom Lago Maggiore durch Locarno ins Vallemaggia ist immer wieder faszinierend. Der Übergang zwischen moderner Stadt und ursprünglicher Alpenlandschaft im Tessin beginnt abrupt und unvermittelt bei Ponte Brolla. Hier ist bereits einer der Höhepunkte des Tagesaufluges ins Valle Maggia zu finden: Die glatt geschliffenen und tief eingekerbten Felsen, die romantischen Pärchen als Ort für ein Rendezvous genauso dienen wie den professionellen Klippenspringern, die hier ihre Welt- und Europameisterschaften austragen.

Ponte Brolla ist geeignet zum Klettern in den Felsen, zum Tauchen, zum Relaxen und zum Wandern. Nur baden möchte man nur ganz kurz und kein zweites Mal. Das Wasser ist so eiskalt, dass nur ganz Harte länger als ein paar Sekunden aushalten.

Die bizarren Felsformationen markieren den Beginn des Vallemaggia im Tessin. Links geht es ab ins Centovalli, in das auch eine Bahn fährt. Rechts durch den Ort führt die Straße über Avegno und Gordevio nach Maggia. Rechts und links ragen steile Hänge auf, die Ortschaften liegen meist etwas erhöht rechts der Straße.

Vallemaggia
Die Felsformationen markieren den Beginn des Valle Maggia Foto: Getty Images

Je höher die Landstraße führt, desto wilder wird das Tal. Die aus dem Granitstein der Region gebauten Häuser schmiegen sich in die raue Landschaft. Aussteigen und Wandern kann man eigentlich überall. Besonders schön ist es aber weiter oben.

Mit der Luftseilbahn in schwindelerregende Höhen

Bei Bignasco teilt sich der Weg. Links geht es eine steile, enge Straße weiter bis San Carlo, wo der Wagen abgestellt wird. Auch ein Bus fährt dorthin. Dort heißt es umsteigen in eine der spektakulärsten Luftseilbahnen der Welt. Die Robiei-Seilahn führt in schwindelnder Höhe von Bergkamm zu Bergkamm über ganze Täler zum Stauseegebiet Robiei.

Vallemaggia
Von der Seilbahn aus hat man einen wunderbaren Blick über die Berge Foto: Getty Images

Die Luftseilbahn wurde in den 1960er Jahren gebaut. Sie ermöglichte den Bau von Wasserkraftwerken, und auch heute ist sie noch das Transportmittel für das Wartungspersonal der Kraftwerke. In den Sommermonaten ist sie auch für die Öffentlichkeit zugänglich, sodass auch Touristen schnell und einfach die Alpenlandschaft am Fuße des Basodino-Gletschers mit unzähligen Bergseen und Wanderwegen erreichen können.

Fährt man in Bignasco rechts weiter das Vallemaggia hoch, kommt man durch die malerischen Orte Sornico und Prato. Es lohnt sich unbedingt, auszusteigen und ein, zwei Stunden durch die Orte und die angrenzenden Hänge zu den kleinen Wallfahrtskapellen hinaufzusteigen.

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Methodik zum TRAVELBOOK AWARD

Wir sagen es jedes Jahr: Alle nominierten Regionen, Länder und Co. des TRAVELBOOK Awards sind bereits Gewinner. Auch dann, wenn es nicht zum Gesamtsieg gereicht hat. Das gilt auch für das Vallemaggia im Tessin in der Schweiz. Denn: Jedes Land hat es im Vorhinein bereits auf die Shortlist geschafft, wurde also aus einer großen Anzahl von Anwärtern in einer Kategorie ausgewählt.

Die TRAVELBOOK-Redaktion hat die Community auf Facebook und Instagram um Hilfe gebeten sowie Experten aus der Reisebranche zurate gezogen, um die Shortlist zu erstellen. Die TRAVELBOOK-Leser haben dann fast 150.000 Stimmen abgegeben und ihre Trendreiseziele 2026 gekürt.

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