Kosten, Transport und mehr

Bahnfahren mit Hund – die wichtigsten Tipps

Hund in der Bahn
Hunde sind den Zügen der Deutschen Bahn erlaubt
Foto: Getty Images

Bahngäste, die mit ihrem Hund verreisen, müssen für das Tier nicht immer extra zahlen. In welchen Fällen fährt der Vierbeiner also kostenlos mit?

In den Zügen der Deutschen Bahn dürfen Reisende grundsätzlich Hunde mitnehmen. Was das kostet, hängt jedoch von der Größe des Tieres ab.

Kleine Haustiere – also auch Hunde, die nicht größer als eine Hauskatze sind – fahren kostenlos mit. Sie müssen ungefährlich sein und in einer geschlossenen Tierbox transportiert werden, erklärt die Bahn. Die Box muss ins Ablagefach über dem Sitz oder unter den Vordersitz passen.

Größere Hunde zahlen den halben Preis

Für größere Hunde müssen Bahnreisende den halben Ticketpreis zahlen. Das gilt für Normal- und Sparpreise im Fernverkehr. Etwas kurios: Bei der Online-Buchung müssen Fahrgäste laut Bahn angeben, dass ein Kind von 6 bis 14 Jahren ohne Begleitung verreist – und den Versandweg per Post auswählen. Online- oder Handytickets für einen Hund können nicht zur sofortigen Verwendung gebucht werden, weil diese personalisiert sind und man nicht den Tiernamen eintragen kann, wie ein Sprecher der Bahn auf Nachfrage erklärt. Es besteht aber auch die Möglichkeit, das Ticket am Automaten oder im Reisebüro zu kaufen.

Bahnreisende mit Hund

Sind Hunde nicht größer als eine Hauskatze können sie bei der Bahn kostenlos mitfahren.
Foto: dpa Picture Alliance

Auch interessant: Fliegen mit Hund – 11 wertvolle Tipps

Bei Gruppenfahrkarten gilt der Hund als Person

Hunde, die nicht in Boxen passen, müssen angeleint sein und einen Maulkorb tragen. Blinden- und Begleithunde sind stets kostenlos. Diese Hunde müssen auch keinen Maulkorb tragen.