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Malaria-Fälle in Namibia häufen sich – was Reisende wissen müssen

In Namibia nehmen Malaria-Fälle deutlich zu. Lange Kleidung, Mückenspray und Moskitonetz können den Urlaub retten.
In Namibia nehmen Malaria-Fälle deutlich zu. Lange Kleidung, Mückenspray und Moskitonetz können den Urlaub retten. Foto: Getty Images
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TRAVELBOOK Redaktion

30. April 2026, 13:29 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Wer eine Safari oder Rundreise durch Namibia plant, sollte die aktuelle Lage genau im Blick behalten: In dem südwestafrikanischen Land werden derzeit deutlich mehr Malaria-Infektionen registriert als sonst in dieser Jahreszeit. Besonders betroffen ist eine Region, die bei Touristen besonders beliebt ist – und genau dort ist jetzt konsequenter Schutz gefragt.

Reisemediziner schlagen wegen stark steigender Malaria-Fallzahlen in Namibia Alarm. Nach Angaben des Centrums für Reisemedizin (CRM) betrifft die Entwicklung vor allem die Sambesi-Region im Nordosten des Landes, die bei Urlaubern für Safaris und Rundreisen besonders gefragt ist.

„Die Dynamik des aktuellen Ausbruchs übertrifft die üblichen saisonalen Entwicklungen deutlich“, sagt der wissenschaftliche Leiter des CRM, Tomas Jelinek, laut einer Mitteilung. Reisende sollten die Situation ernst nehmen und sich entsprechend vorbereiten.

Schutz vor Malaria in Namibia besonders wichtig

Wer nach Namibia reist, sollte vor Ort auf einen konsequenten Schutz vor Mückenstichen achten. Dazu gehört, insbesondere in den Abend- und Nachtstunden lange Kleidung zu tragen. Die Anopheles-Mücken, die Malaria übertragen, sind vor allem in der Dämmerung und nachts aktiv.

Zusätzlich können freie Hautstellen mit Mückenspray, also Repellents, behandelt werden. Über Betten sollten Moskitonetze gespannt sein. Sinnvoll sind zudem entsprechende Gitter an den Fenstern.

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Prophylaxe und Notfallmedikamente vor der Reise klären

Zum Schutz vor Malaria kommt auch eine medikamentöse Prophylaxe infrage. Ob sie im Einzelfall ratsam ist, sollte rechtzeitig vor der Abreise ärztlich abgeklärt werden. Gerade für Reisen in Gegenden mit eingeschränkter medizinischer Versorgung kann es außerdem sinnvoll sein, Notfallmedikamente zur Selbsttherapie mitzuführen.

Treten Beschwerden wie Fieber, Kopf- oder Gliederschmerzen auf, sollte möglichst rasch eine Arztpraxis aufgesucht werden. Das gilt auch dann, wenn die Symptome nach einer möglichen Notfallselbsttherapie zunächst nachlassen.

Wichtig nach der Rückkehr

Auch nach der Heimkehr sollten fiebrige, unklare Infekte ernst genommen werden. Wer zuvor in den Tropen unterwegs war, sollte diese Reise in der Arztpraxis unbedingt erwähnen. Malaria kann noch Wochen oder sogar Monate nach einem Mückenstich ausbrechen.

Die Erkrankung kann lebensbedrohlich werden. Bei einer frühen Diagnose und Behandlung heilt sie jedoch in aller Regel folgenlos aus.

Mit Material von dpa

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