Reisen mit dem Auto

So teuer ist eine Vignette für Urlaub in Österreich

Vignetten-Schild
Bald dürfen Deutsche wieder nach Österreich verreisen - dabei dürfen sie aber nicht die Vignette vergessen.
Foto: Tobias Hase/dpa/dpa-tmn

Die meisten Urlauber fahren mit dem eigenen Auto nach Österreich – ab 15. Juni ist das wieder möglich. Doch auch in diesem besonderen Reisejahr sollte man eine Sache nicht vergessen.

Bald heißt es für Urlauber wieder: Ab nach Österreich! Aber nicht ohne Vignette. Denn sonst drohen laut ADAC eine „Ersatzmaut“ von 120 Euro oder ein Bußgeld ab 300 Euro.

Preis-Übersicht für die Vignette

Sie rechnet sich für Vielfahrer erst ab August nicht mehr, so der Autoclub. Der Preis für zwei Monate liegt bei 27,40 Euro, das 10-Tage-Pickerl kostet 9,40 Euro. Auf bestimmten Streckenabschnitten in Österreich ist zusätzlich eine Sondermaut zu zahlen. Für Motorräder gelten folgende Preise: Jahresvignette 36,20 Euro, 2-Monats-Vignette 13,70 Euro, 10-Tages-Vignette 5,40 Euro.

Für Wohnmobile, die mehr als 3,5 Tonnen wiegen (und auch alle anderen LKW, Busse, etc.) gilt eine gesonderte Maut, abhängig von der Zahl der Achsen und der Emissionsklasse. Die Preise dazu finden Sie HIER.

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Die Vignetten gibt es unter anderem an grenznahen Tankstellen und bei den Autoclubs. Wer sich das Pickerl nicht auf die Autoscheibe kleben möchte, kann sich eine digitale Vignette besorgen, etwa auf der Webseite der österreichischen Autobahnengesellschaft ASFINAG. Wichtig: Die digitale Vignette gilt bei Bestellung im Internet erst ab dem 18. Tag nach dem Kauf und ist daher nichts für Spontane.

Laut ADAC wurden 2019 in Österreich insgesamt 220.325 Vignettensünder erwischt. Ein gutes Drittel (36 Prozent) kam aus Deutschland.